Baukultur und Stadtentwicklung – Wie können Städte Gestaltqualität verwirklichen und nutzen? am 14.10.10
Städte befinden sich in einer immerwährenden Konkurrenz. Die großen Herausforderungen für Stadtplanung und stadtethnologische Forschung sind, das Eigene zu schaffen und Identität und Attraktivität der Stadt zu steigern. Welche Strategien sind in welchen Städten erfolgreich? Welche Ansprüche müssen an die Stadtplanung gestellt werden? Welche Erwartungen kann sie erfüllen? Wie setzt sie Visionen in praktisches Handeln um? Die IBA-Sachsen-Anhalt 2010, die Kulturhauptstadt Ruhr 2010, die IBA-Hamburg-Wilhemsburg 2013 und die Bundesstiftung Baukultur diskutieren Bau- und Planungskultur auf hoher und ambitiöser Ebene.
Die Fachtagung versteht diese Diskussionen als Impuls und Aufforderung zur konkreten Qualitätssicherung auf kommunaler Ebene und im Alltagsgeschäft. Es geht dabei um das Erkennen, das Verstehen, um die Sicherung und Weiterentwicklung von Qualitäten in Quartieren von Städten und Gemeinden. Und es geht um Planungskultur als Voraussetzung guter städtebaulicher Entwicklung. Ist so etwas wie der gestalterische Wert einer Stadt messbar?
Wie können Städte durch ihre Attraktivität und Identität diejenigen Menschen erreichen, deren Bleiben bzw. Zuzug größere Prosperität bedeutet? Die Fachtagung wird von der Bayerischen Architektenkammer und dem Institut für Städtebau und Wohnungswesen veranstaltet. Sie wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, dem Bayerischen Gemeindetag sowie dem Institut Fortbildung Bau der Architektenkammer Baden-Württemberg durchgeführt.
Datum und Ort
Donnerstag, 14.10.2010
10:00 Uhr
bis 18:00 Uhr
Künstlerhaus im KunstKulturQuartier, Königstr. 93, Nürnberg
Inhalt
Anliegen und Ziele des Bundes | Die Baukultur des Öffentlichen: Verantwortung und Verpflichtung | Planungskultur – aktuelle Projekte und Perspektiven – Instrumente der Qualitätssicherung | Verkehr und Stadt – wo bleibt die Mobilitätskultur? | Diskussion | Einfach schön – über Konventionen und Irritationen im gesellschaftlichen Dialog über Architektur und Stadt | Ringen um die Bau- und Planungskultur – Möglichkeiten der öffentlichen Hand und Instrumente der Qualitätssicherung in Bayern | Gestaltungsmöglichkeiten aus Sicht der Kommunen | Podiumsdiskussion: Juristische Argumentation und Fallstricke
Referent(-en)
-
Oliver Heiss Architekt, Stadtplaner, Geschäftsführer der Akademie für Fort- und Weiterbildung, Bayerische Architektenkammer
-
Prof. Dipl.-Ing. Michael Braum Vorsitzender des Vorstands, Bundesstiftung Baukultur, Berlin
-
Dr. Franz Dirnberger Direktor, Bayerischer Gemeindetag
-
Dr. Marta Doehler-Behzadi Leiterin der Abteilung Baukultur und städtebaulicher Denkmalschutz, BMVBS, Berlin
-
Dr. Ulrich Maly Oberbürgermeister, Nürnberg
-
Ira Mazzoni Journalistin, Mallersdorf-Pfaffenberg
-
Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher Architektin, Stadtplanerin, Fakultät Raumplanung, TU Dortmund
-
Dr. Andreas Romero Wissenschaftlicher Referent, ISW, München
-
Prof. Dr. Gebhard Wulfhorst Leiter des Fachgebiets Siedlungsstruktur und Verkehrsplanung, TU München
Gebühren
100,00 € für Gäste
100,00 € für Kammermitglieder/Absolventen
Hinweis
Information und Anmeldung über Institut für Städtebau und Wohnungswesen der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung, Steinheilstraße 1, 80333 München, Tel. (0 89) 54 27 06-0, Fax -23, Internet unter www.isw.de oder per E-Mail an office@isw.de.
Es gelten die Teilnahmebedingungen des ISW.
