Barrierefreies Bauen

Barrierefreies Bauen

Die Bayerische Architektenkammer hat mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen zwei Beratungsstellen für behindertengerechtes Planen und Bauen eingerichtet. Seit 25 Jahren wurden über 50.000 kostenlose Beratungen durchgeführt. Die Beratungstermine finden im Münchner Haus der Architektur einmal pro Woche, in Bayreuth, Nürnberg und Würzburg zu festgelegten Beratungsterminen statt.

Es wäre ein Trugschluss anzunehmen, dass durch barrierefreies Planen und Bauen nur eine spezielle Zielgruppe angesprochen wird. Vielmehr erreicht man Dank barrierefreier Architektur die gesamte Gesellschaft. So bietet zum Beispiel ein barrierefreier Eingang älteren Menschen ebenso wie Eltern mit Kinderwagen oder einem gehbehinderten Menschen unkompliziert Zugang.

 

An erster Stelle steht bei den Aufgaben der Beratungsstelle „Barrierefreies Bauen der Bayerischen Architektenkammer“ das Beratungsangebot. Dieses richtet sich an die Mitglieder der Bayerischen Architektenkammer, also Architekten, Innen- und Landschaftsarchitekten, aber auch an Bauherren wie Nutzer und Verwaltungseinrichtungen. Zu den weiteren Aufgaben der Beratungsstelle zählt ebenso die Mitwirkung von Normen wie auch Empfehlungen für das Planen und Bauen für Behinderte und Senioren auf kommunaler, Bundes- und Europaebene.

Die Bezeichnung „Barrierefrei“ ist im Behindertengleichstellungsgesetz, § 4 definiert:
„Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.“

 

 
website: TREIBSTOFF