Programme Forum im Haus der Architektur

Programme Forum im Haus der Architektur

Ausblick und Übersicht über bisherige Themenabende:
Forums-Veranstaltungen und Ausstellungseröffnungen


2010


10. und 17. März 2010 im Haus der Architektur: 2-teilige Diskussionsreihe "Das Unsagbare sagen"

1. Themenabend "Am Anfang war das Wort" am Mittwoch, 10. März 2010, 20.00 Uhr, mit Margarete Bause, Dipl.-Soziologin, MdL, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag, München, Prof. Dr. Dr. Klaas Huizing, Lehrstuhl für Systematische Theologie und theologische Gegenwartsfragen, Universität Würzburg, Prof. Dr. Elisabeth Leiss, Lehrstuhl für Germanistische Linguistik, Ludwig-Maximilians-Universität München. Einführung: Dipl.-Ing. Günther Hoffmann, Vizepräsident der Bayerischen Architektenkammer, Architekt, München

2. Themenabend "Unsagbar schön" am Mittwoch, 17. März 2010, 20.00 Uhr, mit Dr. Stefan Gillessen, Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching, Prof. Dipl.-Ing. Harald Stricker, Architekt, München, Hochschule für Technik, Wirtschaft & Kultur, Leipzig, Richard Wagner, Schriftsteller, Berlin

Moderation der Reihe: Dr. Iris Zink, Wissenschaftsjournalistin, ZDF München

BR-alpha, der Bildungskanal des Bayerischen Rundfunks, zeichnet die beiden Themenabende auf und sendet diese später in der Fernsehreihe "Denkzeit".


2009


21. und 28. Oktober 2009 im Haus der Architektur: 2-teilige Diskussionsreihe "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?"

1. Themenabend "Ich sehe was, was du nicht siehst..." am 21.10.2009, 20.00 Uhr, mit Prof. Dr. Karen van den Berg, Lehrstuhl für Kulturmanagement und inszenatorische Praxis, Zeppelin University Friedrichshafen, Prof. Dr. Ernst Pöppel, Geschäftsführender Vorstand des Humanwissenschaftlichen Zentrums der Ludwig-Maximilians-Universität München, Prof. Dr. Birger P. Priddat, Lehrstuhl für Politische Ökonomie, Private Universität Witten/Herdecke. Einführung: Michael Ziller, Architekt, München (Sendetermin am Samstag, 12.12.2009, 22.30 Uhr, Bildungskanal BR-alpha, Fernsehreihe "Denkzeit")

2. Themenabend "...weil es nichts gibt, was es nicht gibt." am 28.10.2009, 20.00 Uhr, mit Gert Heidenreich, Schriftsteller, München, Prof. Dr. phil. habil. Michaela Krützen, Lehrstuhl Kommunikations- und Medienwissenschaft, Hochschule für Fernsehen und Film München, Markus Schaefer, MSie, MArch, Architekt, Hosoya Schaefer Architects, Zürich (Sendetermin am Samstag, 19.12.2009, 22.30 Uhr, Bildungskanal BR-alpha, Fernsehreihe "Denkzeit")

Moderation der Reihe: Prof. Dr. Armin Nassehi, Institut für Soziologie, Ludwig-Maximilians-Universität München

18. und 25. März 2009 im Haus der Architektur: 2-teilige Reihe „Wertschöpfung – Wertschätzung. Wie kommt das Wertvolle in die kulturelle und in die gebaute Welt?“

1. Themenabend „… früher war alles besser“ am 18.3.2009, 20.00 Uhr, mit Wolf Lotter, Journalist und Autor, brand eins Wirtschaftsmagazin, Hamburg, Prof. Dr. Armin Nassehi, Institut für Soziologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München, und Prof. Dr. Markus Vogt, Lehrstuhl für Christliche Sozialethik, Ludwig-Maximilians-Universität, München. Einführung: Michael Ziller, Architekt, München.

2. Themenabend „…das geht doch heute alles per Knopfdruck“ am 25.3.2009, 20.00 Uhr, mit Dr. Christoph-Friedrich von Braun, Vorstand der Andrea von Braun Stiftung, München, Karl Ludwig Schweisfurth, Gründer der Schweisfurth-Stiftung, München, und Dipl.-Ing. Friedrich Wolters, Architekt und Stadtplaner, Coesfeld. (Sendetermin am Samstag, 23. Mai 2009, 22.30 Uhr, auf dem Bildungskanal BR-alpha in der Fernsehreihe "Denkzeit")

Moderation der Reihe: Corinna Spies, Journalistin, München


2008


Oktober: 2-teilige Reihe „Die Gegenwart unbekannter Zukünfte“

Beim 1. Abend „Planung – Steuerung – Evolution“ (Medienpartner BR-alpha) wurde diskutiert, wie viel Planung sinnvoll und wie viel Improvisation nötig ist; lernfähige Unternehmen können mit einem Plan besser Abweichungen erkennen, auf diese eingehen und damit erfolgreich bleiben. Planungs- und Steuerungsfragen in Architektur, Städtebau und Regionalplanung standen im Mittelpunkt des 2. Themenabends „Stadtpläne – Planstädte“.

Januar/Februar: 3-teilige Reihe „Kalt und heiß. Über den Extremismus der Natur“ (Medienpartner BR-alpha)

Bei „Kunst und Natur“ wurde versucht, den Klimawandel anhand der Metaphern in Literatur und Musik zu erklären, die Beziehung von Gefühl und Vernunft bestimmte den Abend „Körper und Seele. Kühle Köpfe, warme Herzen“. Das Verhältnis von „Klima und Politik. Der Stillstand des Wandels“ beleuchteten ein Klimaforscher, die Münchner Stadtbaurätin und ein Soziologe: Welche Konsequenzen hat der Klimawandel auf das Planen und Bauen?


2007


November: 2-teilige Reihe „Das Verschwinden der Ewigkeit“ (Medienpartner BR-alpha)

Die Fragen „Welche Auswirkungen hat die Tradition auf die Zukunft?“ und „Welche Rolle spielt dabei der politische Konservatismus?“ waren der Focus bei „Die Zukunft der Tradition“. Wenn der Fortschritt aus der Tradition schöpft und der Fortschritt bald schon Vergangenheit sein wird, darüber wurde bei „Die Vergangenheit des Fortschritts“ diskutiert; der Brennpunkt dieser Perspektiven ist immer die Gegenwart. Podiumsgast war u. a. Max Bächer.

Januar-März: 4-teilige Reihe „Mauern aus Phantasie. - Architekturliteratur und Literaturarchitektur -“

Diese Reihe entstand in Kooperation mit dem Architekturmuseum TUM und behandelte Stadtutopien, die Schriftsteller und Architekten entworfen haben. Herbert Rosendorfer stellte seinen Roman „Der Ruinenbaumeister“ vor, der auch als Roman eine Ruine geblieben ist. Die wechselseitigen Einflüsse von Architektur und Literatur wurden zum Thema gemacht. Mit einer Bilanz der Ausstellung „Architektur wie sie im Buche steht“ schloss die Reihe ab.


2006


November: 2-teilige Reihe „Neue alte Bürgerlichkeit“ (Medienpartner BR-alpha)

Zunächst wurde die „Geschichte der Bürgerlichkeit“ beleuchtet und gefragt, ob der Eindruck zutrifft, dass auf die Bürgerlichkeit wieder verstärkt zurückgegriffen wird. Die Architekten Jacques Blumer und Paul Kahlfeldt kommentierten dann die klassische bürgerliche Formensprache und diskutierten die heutige Attraktivität der bürgerlichen Villenarchitektur.

März und September: 4-teilige Reihe „Scheinwelten“ (Medienpartner BR-alpha)

Einen großen Bogen schufen die „Scheinwelten“, beginnend bei der Architektur von Kreuzfahrtschiffen (Trautes Heim – Fremde Welt) über die Medienwelt (Räume aus Bildern) bis hin zu Räumen im Traum (Welt – Scheinwelt – Traum). Besondere Beachtung fand der Abend „Herrschaftsräume – Träume der Macht“ mit der Architektin des „Volkspalastes“ in Bukarest, Anca Petrescu, zu den Fragen, dienen Architekten der Politik oder sind sie in ihrem Schaffen unabhängig? Gibt es eine „Herrschaftsarchitektur?“


2005


Oktober/November: 3-teilige Reihe „Raum und Leben“ (Medienpartner BR-alpha)

„Raum und Leben“ beinhaltete die Abende „Raum und Liturgie“ über die Bezüge von Kirche und Architektur sowie „Raum und Macht“ auch über Macht und Ohnmacht im virtuellen Raum. Bei „Raum und Emotion“ standen die Architektur, Medizin und der Tanz im Mittelpunkt: Das Beispiel aus der Architektur präsentierte Architekt Peter Brückner.

April/Mai: 3-teilige Reihe „Die Künste und die Trends“ (Medienpartner BR-alpha: 2.+ 3. Abend)

„Voll im Trend!“ lag diese Reihe mit Vertreterinnen und Vertretern von Literatur / Theater / Film, Bildende Künste / Musik / Tanz und Design / Architektur / Mode. Ein Trendforscher erläuterte das Spannungsverhältnis von Tradition und Trends als „Anpassungsstrategien an den gesellschaftlichen Wandel“ und fragte, welche Dynamik welche (wirtschaftlichen) Folgen hat. Ergebnis: Man kann Trends nicht einfach erfinden, aber aufschaukeln und nutzen.

März: Lesung aus dem Wachsmann-Report

Über Konrad Wachsmanns Leistungen als Architekt und seine durch das Exil geprägte Lebensgeschichte berichtete ein Autor aus der damaligen DDR, der den Besuch Konrad Wachsmanns anlässlich des 100. Geburtstages von Albert Einstein in Ostberlin begleitete.

Januar/Februar: 3-teilige Reihe „Stadt und Gewalt“ (Medienpartner BR-alpha) mit begleitender Ausstellung

Besonders der soziologische Blick hat die Fragen aufgehellt, wie Stadt und Gewalt miteinander zusammenhängen und was Architekten zur Deeskalation von Gewalt beitragen können. „Gewalt und Kontrolle“, „Gewalt und Prävention“ sowie „Gewalt und Raum“ waren die Schwerpunkte, die erstmals von BR-alpha im Rahmen der Denkzeit begleitet wurden und ein starkes (Medien-)Echo gefunden haben.


2004


Mai und September: 4-teilige Reihe „Kunst und ...“

Kunst und Missbrauch, Kunst und Gesellschaft, Kunst und Mäzene, Kunst und Auftraggeber waren die Perspektiven, aus denen prominente Gäste über Fragen diskutierten wie „Was heißt hier Kunst?“, „Wer beherrscht die Regeln?“, „Warum sind Sie Künstler, wenn Sie nichts verkaufen?“ Beispiele zur Förderung und Finanzierung der Kunst war u. a. die MoMA-Ausstellung in Berlin.

Februar/März: 3-teilige Reihe „Mit der Zeit oder gegen die Zeit?“

Im Mittelpunkt dieser Reihe standen die politischen und finanziellen Rahmenbedingungen, in denen Architekten und Bauherren tätig sind. Diskussionsgäste aus Politik, von der Auftraggeberseite und aus der Finanzwelt sprachen mit Architekten über die schwierigen Zeiten, die auch eine Chance für einen Neubeginn sein können.


2003


November: Diskussionsveranstaltung „Heimat Schule?“

Anlass war die Pisa-Studie mit der zentralen Frage, was Schulen künftig leisten müssen. Werden Schulen so flexibel gestaltet, dass sie als Ganztagsschulen benutzt werden können? Hat der gebaute Raum Einfluss auf das Lern- und Sozialverhalten der Schüler? Können Architekten und Bauherren erreichen, dass Schüler eine Heimat in ihrer Schule finden?

Oktober/November: Diskussionsrunde und Ausstellung: „aim 2001 - Architektur in München“

Hier wurde über die Baukultur in München diskutiert und nach dem Stand der Dinge gefragt: Wie und was wird gebaut? Was wird öffentlich diskutiert und was in den Fachzeitschriften publiziert? Wie beurteilen dies Fachleute und Nutzer? Basis dafür war eine Ausstellung über die genehmigten und fertig gestellten Bauvorhaben in München im Jahr 2001.

Mai/Juni: 3-teilige Reihe „Kulturwerkstätten“

Im zweiten Jahr folgten nach dem weiten Feld, das zuvor die Reihe „Wechselwirkungen“ geöffnet hatte, praktische Beispiele von „Kulturwerkstätten“ aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz in den Bereichen Tanz, Theater, Musik.


2002


Mai bis November: 7-teilige Reihe „Wechselwirkungen“

Die Eröffnung des HdA beleuchtete besonders die Verbindung der Künste untereinander; beteiligt waren neben der Architektur als Baukunst die Darstellenden Künste, Film- und Medienkunst, die Bildende Kunst, Design, Musik und Literatur. Ein Plenum der Künste schloss diese erste Reihe mit programmatischen Titel „Wechselwirkungen“ ab. Ziel der Reihe war es u. a., das Haus der Architektur als Kulturort in Bayern zu etablieren.


Sonstige Veranstaltungen und Ausstellungseröffnungen:


  • Juli 2009: Ausstellung "Energieeffizientes Planen und Bauen" im Rahmen der 2. Bayerischen Klimawoche
  • Juni 2008: Ausstellung „Energie studieren“ im Rahmen der 1. Bayerischen Klimawoche
  • Oktober-Dezember 2007: Ausstellung „Young Viennese Architects“; Begleitprogramm Architekturclub November
  • Januar-März 2007: Fotoausstellung „Julius Shulman“; Begleitprogramm Architekturclub März
  • Oktober 2006: Externe Ausstellung „Architekt Detlef Schreiber“, Vernissage, Filmvorführung, Führung durch die Ausstellung anlässlich der 5. Neuhauser kul_türen
  • März-Juni 2006: Vernissage, Konzert: Ausstellung „Iannis Xenakis – Architektur Musik“
  • September 2005: Beteiligung an den 4. Neuhauser kul_türen mit einer Filmvorführung
  • März/April 2005: Vortrag und Ausstellung: „Architekt Peter Feile – Neue Sachlichkeit“
  • November/Dezember 2005: Vortragsveranstaltung und Ausstellung „Traditionelle Architektur Äthiopiens“
  • September/Oktober 2005: Vortrag und Ausstellung „Architektur in der Slowakei“
  • Februar/März 2004: Vortragsveranstaltung und Ausstellung: „Lehmarchitektur der Dogon“

 


 

 

 
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