Bayerischer Architekturpreis 2018

mit Festakt am 24. Juli an die Preisträger übergeben

v.l.n.r.: Helmut Schütz, Christine Degenhart, Johannes Berschneider, Gudrun Berschneider, Susanne Flynn, Prof. Donata Valentien, Prof. Christoph Valentien, Wilhelm Warning, Peter Haimerl, Jutta Görlich, Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk, Marion Resch-Heckel | Foto: Thomas Degen

Gute Architektur ist ein klares Bekenntnis zur Baukultur und im Kulturstaat Bayern ein Muss! Staatsministerin Ilse Aigner und Kammerpräsidentin Christine Degenhart verliehen am 24. Juli 2018 die drei Bayerischen Architekturpreise, zwei Anerkennungen sowie den Staatspreis für Architektur.

In der (wunderbar temperierten) Münchner Freiheiz-Halle wurden die diesjährigen Preisträger der gemeinsamen Auszeichnung der Bayerischen Architektenkammer und der Bayerischen Staatsregierung geehrt: Die Professoren Donata und Christoph Valentien, der Architekt, Stadtplaner und Innenarchitekt Johannes Berschneider sowie Architekt Peter Haimerl erhielten den mit jeweils 10.000 Euro dotierten Bayerischen Architekturpreis, die Architektin Susanne Flynn sowie Kulturjournalist Wilhelm Warning wurden jeweils mit einer Anerkennung geehrt. Zusätzlich zeichnete Bayerns Bauministerin Ilse Aigner Architekt Peter Haimerl mit der höchsten Auszeichnung für gute Architektur im Freistaat Bayern aus, dem „Bayerischen Staatspreis für Architektur“.

Zahlreiche Gäste freuten sich mit den Preisträgern, die sich alle bereits seit langem um die Baukultur in Bayern verdient machen. Diese wandten sich in ihren Reden nicht nur dankbar, sondern durchaus auch kritisch an die Staatsministerin und forderten einen weniger großzügigen und unbedachten Umgang mit Flächen und Landschaft zugunsten von sinnvoller Nachverdichtung. Der Berufsstand, so betonte Präsidentin Christine Degenhart, stehe für die diesbezügliche Expertise gern zur Verfügung! Besonderen Applaus bekamen zudem Donata und Christoph Valentien, die ankündigten, ihr Preisgeld für einen interdisziplinären Studentenwettbewerb zum Thema verantwortungsvoller Umgang mit der Landschaft zu stiften.

Frei nach Erich Kästner zitierte Münchens Stadtbaurätin Prof. Dr.(I) Elisabeth Merk, die ebenso wie Ministerialdirektor Helmut Schütz, Landschaftsarchitektin Prof. Regine Keller und Marion Resch-Heckel, 1. Vizepräsidentin der Bayerischen Architektenkammer, die Preisträger vorgestellt hatte: "Es gibt nichts Gutes, außer man baut es. Weiter so!"

So ist es!


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