Design zwischen Serie und Unikat

Ausstellung in Nürnberg: noch bis 30.01.2020

Bausysteme von Angelo Mangiarotti und ausgewählte Projekte aus der Metropolregion Nürnberg

Aktuell setzt sich der Berufsstand der Architektinnen und Architekten erneut intensiv mit Fragen der Ressourcenschonung auseinander. Eine der Fragen, die dabei auftauchen, ist die der Bausysteme. Lassen sich durch den Systemgedanken Ressourcen schonen, Prozesse effizienter gestalten und Gebäude einfacher nachnutzen? Diesen Fragen gingen Architekten zu Beginn des 20. Jahrhunderts ebenso nach wie in den 1960er- und 1970er-Jahren. Einer der Vertreter entsprechender Bausysteme ist Angelo Mangiarotti (1921 bis 2012).

Die nun gemeinsam von der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm und der Bayerischen Architektenkammer gezeigte Ausstellung zeigt, mit freundlicher Genehmigung der TU München, sowohl Leben und Werk von Angelo Mangiarotti als auch studentische Projekte. Diese setzen sich schwerpunktmäßig mit dem Bauen mit Sichtbeton, der Gestaltung von Fassaden aus Beton sowie mit Sichtbetonbauten der 60er- und 70er-Jahre in Mittelfranken auseinander.

Die Ausstellung wurde am 3. Dezember 2019 mit einem Vortrag von Prof. Dr. Andreas Putz, Technische Universität München, eröffnet.

Übrigens: „please DO touch“! Die Reliefs der Fassadenstudien dürfen gerne auch haptisch erfasst werden! Die Ausstellung läuft noch bis zum 30.01.2020 und ist montags von 15.00 bis 18.00 Uhr, mittwochs und donnerstags von 9.00 bis 17.00 Uhr sowie freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr geöffnet (nicht jedoch vom 22.12.2019 bis 06.01.2020).

Ort
Bayerische Architektenkammer Auf AEG
Muggenhofer Straße 135
90429 Nürnberg

Bildnachweis
Archiv Angelo Mangiarotti, Mailand

Einladungsflyer