Digitalbonus-Förderprogramm

Mit dem neu aufgelegten Digitalbonus unterstützt der Freistaat Bayern kleine und mittlere Unternehmen, sich für die Herausforderungen der digitalen Welt zu rüsten, moderne IT-Systeme zu nutzen und ihre IT-Sicherheit zu verbessern.

Bereits im Mai war die Jahrestranche 2017 im Förderprogramm Digitalbonus, aufgelegt vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, ausgeschöpft. Ausgestattet mit neuen Geldmitteln konnte es nun am 1. August 2017 wieder an den Start gehen. Um im Interesse aller Antragsteller einen kontinuierlichen Programmverlauf zu gewährleisten, wird künftig jedoch pro Monat ein Kontingent festgelegt. Ist es ausgeschöpft, können Anträge erst wieder im Folgemonat gestellt werden.

Das Programm ist Teil der Initiative „Bayern Digital“, die Bayern zu einer der weltweit führenden Regionen im Bereich der Digitalisierung machen möchte und fördert Investitionen in Digitalisierung und IT-Sicherheit. Zuwendungsfähig sind Ausgaben für Leistungen externer Anbieter, einschließlich der zur Umsetzung der Maßnahme notwendigen Hard- und Software. Auf diese Weise sollen die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen erhalten bleiben und sie in die Lage versetzt werden, Wachstumspotenziale offensiv zu nutzen.

Bayerns Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin Ilse Aigner: „Es ist mir ein Kernanliegen, dass gerade auch kleinere und mittlere Betriebe in die Digitalisierung investieren und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Die enorme Nachfrage zeigt, dass im ganzen Land etwas voran geht. Wir unterstützen den Fortschritt mit ganzer Kraft und machen unsere Betriebe fit für die Zukunft.“

Bereits jetzt können als GmbH firmierende Architektur- und Ingenieurbüros Anträge stellen. Die Bayerische Architektenkammer setzt sich nunmehr dafür ein, das Programm für alle freiberuflich tätigen Berufstandsträger – unabhängig von Gesellschaftsform und Betriebsgröße – zu öffnen. Präsidentin Christine Degenhart und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner stehen diesbezüglich bereits in Kontakt und sind sich einig, dass sich eine breiter angelegte Förderung der Digitalisierungsprozesse in Architekturbüros vielfach auszahlen wird.

Zurzeit erarbeitet eine Projektgruppe der Bayerischen Architektenkammer einen Vorschlag mit konkreten Förderszenarien, der idealerweise bei einer Anpassung der Förderbestimmungen Berücksichtigung finden sollte.

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