Reisen bildet, schafft Erlebnisse und bereitet Freude. Aber welche Auswirkungen haben unsere Urlaubswünsche auf die gebaute Umwelt, das soziale Gefüge und den Klimawandel?
Tourismus hat Wertschöpfung, Wohlstand und Weltoffenheit in die entlegensten Gegenden gebracht und so Abwanderung verhindert. Dem stehen negative Effekte wie Menschenmassen, unangemessene Umwelteingriffe und steigende Bodenpreise gegenüber. Touristische Hotspots leiden unter dem Ansturm der Besuchenden, während andere Orte leerfallen. Können wir einen Tourismus planen, der nicht zerstört, wovon er lebt?
Dieser Grundfrage widmet sich die neue dreiteilige Gesprächsreihe des Forums für Baukultur im Haus der Architektur, begleitet von der Ausstellung „Über Tourismus“ des Architekturzentrums Wien und ergänzt um Werke der Künstlergruppe Pegasus Product aus der Reihe "Weltkulturensohn".
Übertourismus – Auswirkungen des Klimawandels
Am zweiten Abend der Gesprächsreihe diskutieren:
- Andreas Eggensberger, Biohotelier Hopfen/See
- Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb, Klimaforscherin
- Prof. Dr. Jürgen Schmude, Tourismus- und Klimafolgenforscher, München
Moderation:
- PD Dr. Claudia Paganini, Philosophin an der Universität Innsbruck
Zur kostenfreien Veranstaltung können Sie sich hier anmelden.
Ausstellung 04.03. bis 29.05.2026
Öffnungszeiten
Mo-Do 9.00-17.00 Uhr, Fr 9.00-15.00 Uhr,
An Wochenenden und Feiertagen geschlossen
Sie haben die erste Veranstaltung am 03.03.2026 zum Thema "Übertourismus - öfter, weiter, kürzer – Auswirkungen der Mobilität" verpasst? Hier können Sie sich die Aufzeichnung ansehen: Zum Mitschnitt