In fünf Jahren zum Ziel – CO₂-neutrale Kammer 2031

Der 4. Statusbericht liegt vor


Die klimapolitischen Rahmenbedingungen, innerhalb derer gesellschaftliche Entwicklungen – und somit auch die Planung, der Bau und der Betrieb von Gebäuden – stattfinden, haben sich weiter konkretisiert und deutlich verschärft.

Diese verschärften Klima- und Emissionsziele, das begrenzte CO₂-Restbudget sowie die aktuelle Rechtsprechung verdeutlichen den wachsenden Handlungsdruck und die Notwendigkeit einer deutlich beschleunigten Transformation.

Vor diesem Hintergrund gewinnt das Ziel der Bayerischen Architektenkammer, bis 2031 klimaneutral zu werden, weiter an Bedeutung. Der bereits 2019 gefasste Beschluss erweist sich als vorausschauend und gesetzeskonform.

Seit dem CO₂- Bericht 2023 wurden technische und bauliche Maßnahmen weitergeführt. Gleichzeitig rücken der tägliche Betrieb und die Mobilität stärker in den Fokus. Die Erfahrungen zeigen, dass wirksamer Klimaschutz nur durch ein Zusammenspiel von guter Planung, Suffizienz, hoher Umsetzungsqualität und bewusstem Nutzerverhalten erreicht werden kann. Ein ressourcenschonender und effizienter Gebäudebetrieb wird zunehmend zur strategischen Kernaufgabe der Bayerischen Architektenkammer. Klimaschutz wird nicht nur technisch umgesetzt, sondern fest in den täglichen Arbeits- und Betriebsabläufen verankert.

Die bisherigen Maßnahmen zeigen, dass die angestrebten Emissionsminderungen gegenüber 2019 erreichbar sind. Gleichzeitig wird deutlich, dass bis 2031 nicht alle Emissionen vollständig vermieden werden können.

Für die verbleibenden unvermeidbaren Emissionen müssen belastbare und qualitätsgesicherte Kompensationsstrategien entwickelt werden. Dabei bleibt die Emissionsvermeidung stets die vorrangige Maßnahme.

Der vorliegende Bericht dokumentiert diesen Weg. Er zeigt, dass Klimaneutralität nicht das Ergebnis einer einzelnen Maßnahme ist, sondern das Resultat eines fortlaufenden, vielschichtigen Prozesses. Für die Mitglieder der Kammer bedeutet der Weg zur CO₂-Neutralität ihrer Kammer zugleich eine Erweiterung des eigenen Selbstverständnisses: Planung und Betrieb von Gebäuden umfassen Verantwortung für Nutzung und Ressourceneinsatz im gesamten Lebenszyklus.

Die kommenden Jahre werden entscheidend sein. Sie erfordern präzise Steuerung, vorausschauende Entscheidungen und weiterhin die Bereitschaft, bestehende Routinen zu hinterfragen. Die Bayerische Architektenkammer stellt sich dieser Aufgabe – in dem Bewusstsein, dass die Transformation des Bauens und Betreibens nicht nur eine technische, sondern vor allem eine Frage der Haltung ist.

Weitere Einzelheiten lesen Sie im 

4. Statusbericht "CO₂e-Neutralität 2031 der Bayerischen Architektenkammer

und in den vorangegangen Berichten:

3. Statusbericht "CO₂e-Neutralität 2031 der Bayerischen Architektenkammer

2. Statusbericht "CO₂e-Neutralität 2031 der Bayerischen Architektenkammer

1. Statusbericht "CO₂e-Neutralität 2031 der Bayerischen Architektenkammer"