Klimaneutrale Kammer 2030!

Grundsatzbeschluss der Bayerischen Architektenkammer


Die Vertreterversammlung der Bayerischen Architektenkammer hat am 
29. November 2019 mit großer Mehrheit einen Grundsatzbeschluss für mehr Klimaschutz gefasst

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Bei ihrer turnusgemäßen Sitzung in München stimmten die 125 gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Bayerischen Architektenkammer nahezu einstimmig einer Selbstverpflichtung der Kammer zum Klimaschutz zu. In den Prozess hin zu einer „Klimaneutralen Kammer 2030“ sollen die von der Bayerischen Architektenkammer genutzten Immobilien und auch der Geschäftsbetrieb einbezogen werden. Die Kammer plant die notwendigen Maßnahmen schrittweise umzusetzen und dafür in die künftigen Haushalte jeweils einen eigenen Titel „Aktivitäten Klimaneutrale Kammer 2030“ einzustellen.



„Der Grundsatzbeschluss für ein treibhausgasneutrales Verhalten der Kammer ist vorbildlich: Wir unterstreichen damit die gesellschaftliche Bedeutung, Verantwortlichkeit und Kompetenz von Architekten in der gesamten Wertschöpfungskette Bau für eine positive Klimaentwicklung in Bayern“, erläutert Kammerpräsidentin Christine Degenhart.
 Der Beschluss schließt damit u.a. an das kostenfreie Angebot der Beratungsstelle Energieeffizienz und Nachhaltigkeit der Bayerischen Architektenkammer an.



Dem Beschluss der Vertreterversammlung vom 29. November 2019 vorangegangen war ein Bericht der vom Vorstand einberufenen Projektgruppe „CO2 -Bilanz der Bayerischen Architektenkammer“. Deren Recherchen wurden durch ein themenbezogenes Seminar eines Masterstudiengangs an der Hochschule München, das unter der Leitung von Architekt Prof. Clemens Richarz stattfand, unterstützt. 

Die Ergebnisse der Arbeit der Projektgruppe präsentierte Prof. Clemens Richarz auf acht großformatigen Tafeln. Aufgezeigt wurden Handlungsfelder der Kammer für ein klimaneutrales Verhalten ebenso wie eine Methodik, wie der vorhandene Gebäudebestand erfasst werden und mit welchen möglichen Strategien und Szenarien die Kammer ihren CO2-Ausstoß künftig reduzieren kann. 



Erste Maßnahmen hin zur „Klimaneutralen Kammer 2030“ sollen bereits im kommenden Jahr umgesetzt werden. Die Projektgruppe „CO2 -Bilanz der Bayerischen Architektenkammer“ wird das Projekt weiter begleiten: „Ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele Kammermitglieder sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kammer eigene Vorschläge einbringen, wie wir gemeinsam noch sorgsamer mit unseren Ressourcen umgehen und möglichst alle aktiv einbeziehen können“, so Prof. Clemens Richarz, Mitglied des Kammervorstands.