Nach dem Spiel ist vor dem Weiterbauen

Im Juli geht es auf dabonline.de um die zeitgemäße Architektur für Großveranstaltungen

Bild: Stefan Brending (2eight)


Olympische Spiele, Weltmeisterschaften und andere Großevents hinterlassen Spuren, die weit über den eigentlichen Wettkampf hinausreichen. Das aktuelle Schwerpunktthema auf dabonline.de fragt, wie nachhaltig diese Bauwerke sind, wie mit ihrer Geschichte umgegangen wird und welche Rolle sie Jahrzehnte später noch für Gesellschaft und Stadtentwicklung spielen. Folgende Beiträge beleuchten Perspektiven aus Bayern:

Spuren, die man spüren soll: Die Sanierung des Olympia-Skistadions von 1936 Wie saniert man ein Baudenkmal aus der NS-Zeit, ohne seine Geschichte zu beschönigen? Das Olympia-Skistadion in Garmisch-Partenkirchen wurde 1936 für die Winterspiele errichtet. Nun wurde es von Sunder-Plassmann Architekten Stadtplaner saniert. Der Beitrag diskutiert den Umgang mit belastetem Erbe und die Frage, wie Denkmäler zugleich genutzt und historisch lesbar bleiben können.

Wildwasser und Weltkulturerbe Der Augsburger Eiskanal wurde für die Olympischen Spiele 1972 gebaut und gilt als erste künstliche Wildwasserstrecke der Welt. Heute ist er Bundesleistungszentrum, internationale Wettkampfstätte, Naherholungsraum und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Augsburger Wassermanagement-System. Der Beitrag zeigt, warum die Anlage als Beispiel für nachhaltige Großveranstaltungsarchitektur gelten kann und welche Lehren sich daraus für künftige Olympiabewerbungen ziehen lassen.