Stellungnahme Bayerische Versorgungskammer (BVK)

vom 19.01.2026 zu aktuellen Presseberichten

Foto: BVK

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
viele von Ihnen werden der „Süddeutschen Zeitung“ vom 12. Januar entnommen haben, dass die Bayerische Versorgungskammer, zu der auch die Bayerische Architektenversorgung gehört, Immobilieninvestments in den USA getätigt hat, die sich nicht wie geplant entwickelt, sondern zu Abschreibungen in dreistelliger Millionenhöhe geführt haben. Dies hat sowohl bei Versorgungsempfängern als auch bei Anwartschaftsberechtigten verständlicherweise für Unruhe gesorgt: Sind die laufenden Altersbezüge gesichert? Welche Auswirkungen sind für die Anwartschaften zu befürchten?
 
Wir haben uns deshalb an die Bayerische Versorgungskammer gewandt, um Ihnen die notwendigen Informationen aus erster Hand geben zu können. Und damit diese auch schnellstmöglich bei Ihnen ankommen, finden Sie dazu hier ein ausführliches Schreiben des Vorstands der Bayerischen Versorgungskammer.
 
Zugleich darf ich Ihnen versichern, dass sich die gewählten Vertreter/innen im Landesausschuss der Bayerischen Architektenversorgung, insbesondere dessen Vorsitzender, Kollege John Höpfner, mit Nachdruck für eine transparente Kommunikation der Versorgungskammer einsetzen. Dazu gehört die genaue Einordnung des jetzt von der Presse aufgegriffenen Sachverhalts ebenso wie die Frage der künftigen Ausrichtung von Investments der Versorgungkammer im Interesse der Mitglieder der Versorgungswerke.
 
Mit kollegialen Grüßen
 
Prof. Lydia Haack
Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer