EnEG – Energieeinspargesetz

Gesetz zur wirtschaftlichen Reduzierung des Energiebedarfs in Gebäuden. Die Bundesregierung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung (Energieeinsparverordnung) mit Zustimmung des Bundesrates Anforderungen an den Wärmeschutz von Gebäuden und ihren Bauteilen festzusetzen.

Weitere Informationen

Informationen vom BBSR zum EnEG (Bundesinstitut für Bau- Stadt- und Raumforschung)

Link zum EnEG

EnEV 2013/2016

Im Mai 2014 ist die novellierte EnEV 2013 nach der Verkündigung im Bundesgesetzblatt in Kraft getreten. Eine weitere Anpassung der Vorschriften ist seit 01.01.2016 gültig.
Link zur aktellen EnEV

AVEn

Verordnung zur Regelung der Zuständigkeiten und zur Durchführung der Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden (Zuständigkeits- und Durchführungsverordnung EnEV – AVEn) 22. Januar 2002; Stand 12.02.2008

Weitere Informationen

Link zur Verordnung zur Ausführung energiewirtschaftlicher Vorschriften (AVEn)

EEG – Erneuerbare Energien Gesetz

Gesetz mit dem Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion schrittweise bis 2050 auf mindestens 80% zu erhöhen. Inhalte sind u.a. die attraktivere Gestaltung des Repowering, die Verbesserung der Bedingungen für die Offshore-Windkraft und eine Verbesserung der Netzintegration von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien mitsamt der Regelung des Einspeisemanagements.

Weitere Informationen

Link zum EEG

EEWärmeG – Erneuerbare Energien Wärmegesetz

Eigentümer von Gebäuden, die neu gebaut werden, müssen seit dem 1. Januar 2009 erneuerbare Energien für ihre Wärmeversorgung nutzen. Jede Form erneuerbarer Energie, die für den Gebäudebetrieb bereits eingesetzt wird (auch in Kombination) ist anrechenbar. Dazu zählen solare Strahlungsenergie, Geothermie, Umweltwärme und Biomasse. Alternativ können Eigentümer ihr Haus stärker dämmen, Abwärme nutzen, Wärme aus Fernwärmenetzen beziehen oder Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung einsetzen.

 

Weitere Informationen:

Link zum EEWärmeG (geänderte Fassung vom 21. Juli 2014)
Infomation zum EEWärmeG (BMWi)

 

EDL-G – Energieaudits

Die Länder der Europäischen Union haben in der Energieeffizienzrichtlinie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz festgeschrieben. In Deutschland wurde die Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht u.a. durch eine Anpassung des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) erreicht.

Gemäß Artikel 8 EDL-G muss sichergestellt werden, dass Unternehmen, die kein kleines und mittleres Unternehmen (Nicht-KMU) sind, ein Energieaudit nach DIN EN 16247 durchführen. Energieaudits müssen alle vier Jahre erneuert werden. Bei Nicht-Durchführung gemäß EDL-G können Bußgeldzahlungen von den Unternehmen verlangt werden. Neben allen produktionstechnischen Abläufen kommen der Energieeffizienz-Bewertung der vorhandenen Bausubstanz und der Qualität der Gebäudehülle besondere Bedeutung zu – ein klassisches Aufgabenfeld für Architekten. Zur Durchführung von Energieaudits sind Personen berechtigt, die die Anforderungen des § 8b EDL-G (Ausbildung oder berufliche Qualifizierung, praktische Erfahrung und erforderliche Fachkunde) erfüllen. Architekten und Ingenieure, die im Bereich der Energieberatung Leistungen anbieten, sind für die Durchführung der Audits prädestiniert. Sie können sich beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in einem gesonderten Verzeichnis listen lassen.

Nähere Informationen zu Energieaudits, die Möglichkeit zur Listung in der Energieauditorenliste des BAFA, sowie ein hilfreiches »Merkblatt für Energieaudits« finden Sie unter www.bafa.de.

Weitere Informationen

Link zum EDL-G