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Alt und Neu - Massiv zu Holz

Kaufbeuren
BEISPIELHAFT
Alt und Neu - Massiv zu Holz
Die vorhandene Bausubstanz von 1952 wurde generalsaniert, der Grundriss optimiert und bestehende Fassadenöffnungen als Reminiszenz aufgenommen und behutsam ergänzt. Die alte Holztreppe wurde erhalten, sie leitet über zum Holzbau, in dem Weißtanne an Boden, Wand und Decke die Bauweise erlebbar machen. Als Beitrag zur Regionalität und Nachhaltigkeit wurden lokal verfügbare Ressourcen eingesetzt und regionale Baukultur am Beispiel der Weißtanne untersucht - Mondholz fand seinen Weg vom Allgäuer Halblechtal bis in den Wohnraum. Durch den Riftschnitt der Wandtäfer, die ohne Stoß verlegt wurden, wirken die Räume ruhig und schlicht. Es wurde bewusst auf Materialvielfalt und Anstriche verzichtet, um kreislaufähig und gesund zu bauen. Durch das Massivholz bei Innenausbau, Küche und Möbeln, den gewachsten Putz, die Kalkglätte sowie die gelaugten und geseiften Oberflächen, entsteht eine sehr natürliche, helle Atmosphäre. Im Kontrast hierzu stehen die schwarz geflammten Holzfassaden.
Welchen besonderen Beitrag liefert das Projekt zur Energieeffizienz
Hohe CO2-Einsparung durch nachhaltige, ressourcensparende, ökologische Sanierung und Erweiterung des Bestandes. Trotz modernstem Gebäudestandard geringe Baukosten durch einfache, regionale Bauweise.
Angaben Wohngebäude
Angaben Nichtwohngebäude
Allgemeine Angaben
Standort
Schwabenlieselweg 3
Kaufbeuren
  • Ort
    Kaufbeuren
  • Regierungsbezirk
    Schwaben
  • Typologie
    Wohnungsbau
  • Fertigstellung
    Juli 2022
  • Auszeichnungsjahr
    2023
  • Ursprungsbaujahr
    1952
  • Bauherren
    Schindele Nocker , Kaufbeuren
  • Architektur
    Architekturbüro Schindele.Nocker, Kaufbeuren
    Simone Nocker
  • Mitarbeit
    • Christof Schindele
  • Maßnahme
    Bauen im Bestand
    • Sanierung/ Umbau/ Revitalisierung
    • Aufstockung
  • Besondere Qualitäten
    • gesundes Bauen
    • Holzbau
    • kreislauffähig