Bayerische Architektenkammer
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Freihampton
München
Freihampton Innenhof;
Foto:
Carolin Klumpe
Straßenecke mit Pavillon;
Foto:
Sebastian Schels
Treppenhaus Eingang;
Foto:
Fabio Burghardt
Lageplan;
Foto:
Klumpe Architekten
Grundriss 2.OG;
Foto:
Klumpe Architekten
Hauseingang;
Foto:
Carolin Klumpe
Treppenhaus Detail;
Foto:
Fabio Burghardt
Wohngemeinschaft inklusiv;
Foto:
Sebastian Schels
Wohnraum mit Loggia;
Foto:
Fabio Burghardt
Pavillon Galerie;
Foto:
Fabio Burghardt
Innenhof mit Pavillon;
Foto:
Carolin Klumpe
BEISPIELHAFT
Freihampton
Freihampton besteht aus zwei länglichen Wohngebäude, die den gemeinschaftlichen Innenhof fassen, und einem eingeschossigen Pavillon an der Straßenecke. Der Pavillon mit Gemeinschaftsraum bespielt Innenhof und Quartier. Neben dem Pavillon gibt es im Erdgeschoss ein Gäste-Apartment und vier Gartenzimmer in Verlängerung der Treppenhäuser. Sie werden als Fitnessraum, Werkstatt, Wohnzimmer und Waschraum genutzt. Es gibt zwei zumietbare Gemeinschaftsräume im 1. OG und einen Dachgarten.
Die Fassade besteht aus einer im Werk vorgefertigten, ausgedämmten Holzständerkonstruktion mit hinterlüfteter Diagonalschalung. Die dunklen Lisenen bedecken die Elementstöße und legen sich wie ein Gitter über die gesamte Fassade.
Es gibt 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen, eine Wohngemeinschaft für Erwachsene und eine rollstuhlgerechte Wohngemeinschaft. Durchblicke und Zusammenschaltbarkeit von Räumen in den Wohnungen sowie Zusammenschaltbarkeit von Wohnungen gewähren eine hohe Wohnqualität und Flexibilität.
Welchen besonderen Beitrag liefert das Projekt zur Barrierefreiheit
Das Projekt ist komplett barrierefrei nach DIN 18040/2 ausgeführt. Es gibt eine rollstuhlgängige WG und unterschiedliche Wohnungsgrößen für generationenübergreifendes Wohnen.
Angaben Öffentlich zugängliche Gebäude (DIN 18040-1)
Angaben Wohngebäude (DIN 18040-2)
Gebäudetypologie
Geschosswohnungsbau
Wohnformen
- Gemeinschaftliche Wohnformen
- für Menschen mit Behinderung (AVPfleWoqG)
- Besondere Wohnformen
- Inklusive Wohnformen
- Betreutes Wohnen
Flächen
Anzahl der Wohneinheiten gesamt
45
Wohnfläche / WoFlV gesamt
3.085 m2
Brutto-Grundfläche / DIN 277 gesamt
6.440 m2
Besonders berücksichtigte Zielgruppen
für alle
Standard, der dem Projekt bzw. den barrierefrien Teilen zugrunde liegt
Standard nach BayBO bzw. in Teilen darüber hinaus
(insb. Art. 48 BayBO und der gem. Anlage A4.2/3Bay/BayTB in Teilen eingeführten DIN 18040-2)
Anzahl der Wohneinheiten:
(insb. Art. 48 BayBO und der gem. Anlage A4.2/3Bay/BayTB in Teilen eingeführten DIN 18040-2)
Anzahl der Wohneinheiten:
45
Umfängliche Berücksichtigung der DIN 18040-2
-
„Basisstandard“ DIN 18040-2 „barrierefrei nutzbar“
Anzahl der Wohnungen/Wohneinheiten45
-
„R-Standard“ DIN 18040-2 „barrierefrei und uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar“
Anzahl der Wohnungen/Wohneinheiten2
Wohngebäude (DIN 18040-2)
Inklusives Nutzungs- und Bewohnerkonzept
Inklusive WG (1 Zimmer und Gemeinschaftsbereich rollstuhlgerecht); unterschiedliche Wohnungsgrößen für generationenübergreifendes Wohnen; rollstuhlgängige Gemeinschaftsräume
Städtebauliche Einbindung
ÖPNV Anbindung: nächste Bushaltestelle ca. 300 m entfernt; barrierefreies Quartier Freiham
Weitere Maßnahmen, die die Barrierefreiheit des Projekts auszeichnen
Barrierefreier Fahrradaufzug zur Erschließung der Fahrradgarage im UG; barrierefreie Gestaltung der Treppenhäuser
Besondere Grundrisskonzeption der Wohnungen/Wohnbereiche
Teilweise wurden zwischen Wohneinheiten Türöffnungen erstellt und für die aktuelle Nutzung verschlossen. Bei Bedarf können Kleinwohnungen oder Bereiche zugeschaltet werden.
Erschließung
Treppen (notwendige und nicht notwendige) nach Abschnitt 4.3.6 Treppen DIN 18040
Die Treppen wurden nach DIN 18040-2 umgesetzt.
Besondere Maßnahmen im Erschliessungsbereich nach Abschnitt 4.4 DIN 18040 "Warnen/Orientieren/Leiten" u.a. für Menschen mit Sinnesbehinderungen
Taktil erfassbare und visuelle Geschosskennzeichnung; Kontrast der Wohnungseingangstüren zu den Treppenhauswänden; Kennzeichnung erste und letzte Stufe der Treppen
Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen mit Sinnesbehinderungen bei der Klingel-/Kommunikationsanlage und ihrer Erreichbarkeit
Klingelanlagen und Briefkästen liegen auf 85 cm und sind damit barrierefrei erreichbar; Klingelanlage ist mit Video ausgestattet
Sonstiges zur Erschließung
Die Gemeinschaftsräume werden von den Bewohnenden selbst verwaltet.
Schwellen
Schwellenlose (0cm) Zugänge und Übergänge:
ja
Möglichkeit des Durchblicks aus sitzender Position:
Französische Fenster und Loggien mit 50% Durchsicht
Weitere Aspekte
In den Erschließungs- und Gemeinschaftsräumen ist die Griffhöhe 85 cm hoch, ebenso in den rollstuhlgerechten Wohnungen.
Standort
Otto-Meitinger-Straße 2
München
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OrtMünchen
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RegierungsbezirkMünchen
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TypologieWohnungsbau
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FertigstellungJanuar 2023
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Auszeichnungsjahr2023
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BauherrinKooperative Grossstadt eG , München
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Architektur
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Mitarbeit
- Carolin Klumpe
- Simon Bammer
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Landschaftsarchitektur
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Ingenieurwesen/ Ingenieurbau
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MaßnahmeNeubau
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Besondere Qualitäten
- Holzbau
- komplett barrierefrei nach DIN 18040/2