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SAP Garden im Münchner Olympiapark
München
Der großzügige Eingangsbereich zwischen Lindenraster und Ginkgohügel schließt wie selbstverständlich an das bestehende Wegesystem an. Alt und Neu gehen eine gestalterische und inhaltliche Symbiose ein;
Foto:
LATZ + PARTNER
Um die Arena herum werden Eingangsbereiche, Rückzugsräume und Ausblicke gestaltet. Die Freiraumplanung verbindet die neu entstandenen Bereiche mit dem alten Baumbestand und der vorhandenen Topografie;
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LATZ + PARTNER
In der Schnittdarstellung erkennt man die von außen unsichtbaren Trainingshallen;
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LATZ + PARTNER, 3XN
Die Restaurantterrasse schmiegt sich in die künstliche Hügellandschaft;
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LATZ + PARTNER
In der gebauten Landschaft lässt nur der Eingang zur WC-Anlage die unterirdischen Gebäudeteile erahnen, die sich unter den Hügeln befinden;
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LATZ + PARTNER
Der „Garden“ wird zur präsenten Identifikationsfigur. Die Trainingshallen befinden sich unter der Geländeoberfläche und werden von einer sanften Hügellandschaft überformt.;
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LATZ + PARTNER
Die Linien der gebauten Elemente fügen sich harmonisch in die Schwünge der Landschaft ein.;
Foto:
LATZ + PARTNER
Die eleganten Formen von Architektur und Landschaft interpretieren den historischen Park neu. Eine der wesentlichen Qualitäten besteht darin, dass die Gebäudetechnikelemente nicht sichtbar sind;
Foto:
LATZ + PARTNER
Um die Arena werden in den Eingangsbereichen insgesamt 600 Fahrradstellplätze angeboten. Die Materialsprache des Recycelten wird fortgeführt.;
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LATZ + PARTNER
Der Biedersteiner Kanal ist Teil des Überflutungskonzepts. Sämtliche befestigte Flächen und das Dachwasser versickern im Park;
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LATZ + PARTNER
Die Freianlagen leben von den Sichtbeziehungen zu den bestehenden Elementen des Olympiaparks und treten in einen Dialog.;
Foto:
LATZ + PARTNER
Bereits im Wettbewerbsentwurf wird die Sportarena als integrierter Teil des Gesamtensembles „Olympiapark“ konzipiert;
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LATZ + PARTNER, 3XN
Realisierung zur Eröffnung am 27.09.2024;
Foto:
Oliver Heissner
SAP Garden im Münchner Olympiapark
Die Integration des SAP Garden in den denkmalgeschützten Olympiapark gelingt durch nachhaltige und behutsame Weiterführung der ursprünglichen Prinzipien von G. Grzimek und unterstreicht die Bedeutung dieses grünen Bauwerks von Weltrang. Um die Arena wurden unterschiedliche Räume, wie Eingangsbereiche, Rückzugsräume und Ausblicke gestaltet. Die Freiraumplanung verbindet Bestand mit Naturdenkmal, Vegetation und Topografie, soziale Treffpunkte und kommunikativer Stadtraum mit kultureller Bedeutung.
Konstruktion, Materialität, Kosten, Freianlagen
Die Radstadion-Lücke wurde nach Leitprinzipien (1968), wie ‚Sportstätten in Mulden‘ /‚bewegten Topographien‘restauriert (8,44 Mio. € net. KG 500+360). Aufgrund statischer Vorgaben wurde ein innovativ begrünter Hügel modelliert, Topografie, Haupt- und Nebenwege wurden zwischen technischen Einbauten und geschütztem Baumbestand weitergeführt Die grünen Hänge zeigen Rasen, Blumenwiesen und Leitbäume.
Standort
Toni-Merkens-Weg 4
München
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Engere Wahl
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KategorieKategorie 3: 1945 - 1990
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OrtMünchen
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RegierungsbezirkMünchen
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TypologieStädtebau und Landschaft
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FertigstellungSeptember 2024
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Auszeichnungsjahr2025
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Ursprungsbaujahr1972
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BauherrRed Bull Stadion GmbH (Nutzer: EHC Red Bull München, FC Bayern Basketball, LHM öffentl. Eislauf) , 80809 München
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LandschaftsarchitekturLATZ+PARTNER LandschaftsArchitektur Stadtplanung, KranzbergIris Dupper, Prof. Tilman Latz
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Mitarbeit
- Burkhard Krüpe
- Roland Jakob
- Stephan Huber SHLA (LP 6)
- Ulf Glänzer
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Denkmal / EnsembleDenkmal
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MaßnahmeFreiraumplanung/ landschaftsarchitektonische Maßnahme