Bayerische Architektenkammer
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Blindeninstitut Aschaffenburg
Aschaffenburg-Nilkheim
Eingang, Vorplatz;
Foto:
Stefan Müller
Gesamtansicht Klassenbereiche;
Foto:
Stefan Müller
Therapiebad barrierefrei;
Foto:
Stefan Müller
barrierefreie Verbindungen Klassen- und Wohnraumbereiche;
Foto:
Stefan Müller
barrierefreier Sanitärraum;
Foto:
Stefan Müller
Lageplan;
Foto:
Georg Scheel Wetzel
Längsschnitt;
Foto:
Georg Scheel Wetzel
Grundriss EG;
Foto:
Georg Scheel Wetzel
Grundriss OG;
Foto:
Georg Scheel Wetzel
Patio;
Foto:
Stefan Müller
Freibereich Klassenräume;
Foto:
Stefan Müller
Eingangsfoyer/Mehrzweckraum;
Foto:
Stefan Müller
Innere Erschließung;
Foto:
Stefan Müller
BEISPIELHAFT
Blindeninstitut Aschaffenburg
Das Planungsgrundstück befindet sich zwischen einem Gewerbepark und einem neu geplanten Wohnquartier am Untermain in Aschaffenburg. Die Anlage gliedert sich in einen zweigeschossigen, L-förmigen Gebäuderiegel, an den orthogonal in Ost-West-Richtung drei eingeschossige Fingerbauteile anschließen. Die winkelförmige Figur nimmt die übergeordneten Verwaltungs-, Versorgungs-, Therapie- und Veranstaltungsräume auf, während sich die Klassenräume geschützt und gruppiert in eingeschossigen Fingerbauteilen zu begrünten Höfen orientieren. Die südliche Gebäudeflanke mit einem großzügig geöffneten Haupteingang bildet die Adresse der neuen Schule. Dem inneren Eingangsbereich vorgelagert ist ein großzügig dimensionierter Vorplatz, der dazu dient, das tägliche Bringen und Abholen der Kinder in Kleinbussen vor dem Haus möglichst reibungslos zu organisieren.
Die eingeschossigen Klassenbauteile vermitteln zum angrenzenden Landschaftsraum im Norden und zur benachbarten Kindertagesstätte.
Welchen besonderen Beitrag liefert das Projekt zur Barrierefreiheit
Auf den Nutzerkreis individuell abgestimmte Planung der Barrierefreiheit, teilweise über DIN 18040 hinausgehend
Angaben Öffentlich zugängliche Gebäude (DIN 18040-1)
Gebäudetypologie
Einrichtung der Kultur oder des Bildungswesens
Konzeption
Gesamtkonzept zur Barrierefreiheit
Ein über die DIN 18040 hinausgehendes individuell auf den Nutzerkreis von schwerst- und sehbehinderten Kindern abgestimmtes Gebäudekonzept wurde umgesetzt.
Inklusives Nutzungs- und Betreiberkonzept
Ein solches Konzept wurde mit dem Nutzer erarbeitet.
Maßnahmen
Weitere Maßnahmen, die die Barrierefreiheit des Projekts auszeichnen
Akustische Bedämpfungen nach DIN 18041, Grundrissgestaltung zur besseren Orientierung nach Anforderungen der Nutzenden (schwerstbehinderte Kinder mit Sehbehinderungen)
Maßnahmen der Barrierefeiheit, die über die Anforderungen der BayBO hinausgehen
Grundrissgestaltung, Leitsystem, Kunst- und Tageslicht, Kontrastbildung
Besondere Maßnahmen nach Abschnitt 4.7 DIN 18040 "Alarmierung, Evakuierung" u.a. für Menschen mit Sinneseinschränkungen
Taktile Informationen auf Beschilderungen/Handläufen, Farbleitsystem Klassenraumbereiche, Lichtleitsystem, kontrastierende Gestaltung
Erschließung
Treppen (notwendige und nicht notwendige) nach Abschnitt 4.3.6 Treppen DIN 18040
Ja
Umsetzung der erforderlichen barrierefreien Stellplätze bezogen auf Lage, Auffindbarkeit und Integration im Haupterschliessungssystem
Ja
Angaben Wohngebäude (DIN 18040-2)
Angaben Verkehrs- und Freiräume (DIN 18040-3)
Inklusives Nutzungs- und Quartierskonzept
Vielfältige Nutzungsszenarien und Erfahrungsbereiche im Freibereich, niederschwellige Öffnung zum öff. Raum, klare Trennung zwischen Erschließungs- und Aufenthaltsflächen
Nutzungsqualität durch Barrierefreiheit
Durchgängig ebenerdige Anordnung der Nutzungen, Verknüpfung sämtlicher Klassenräume und Flurbereiche über schwellenlose Ausgänge mit den Freibereichen
Weitere Maßnahmen
Einfache Grundrissstruktur zur besseren Orientierung mit Entsprechung in der Zuordnung und Gliederung der Freibereiche. Sämtliche Verkehrsbereiche sind natürlich belichtet.
Barrierefreie Freizeit-, Kultur und Erholungsangebote
Interaktiver Zaun als Erlebnis- und Erfahrungselement, weitere individuell gestaltete & entsprechend differenzierte Spielelemente, Freizeit- & Sportflächen, Rückzugs- und kollektive Begegnungsflächen
Standort
Ahornweg 116
Aschaffenburg-Nilkheim
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OrtAschaffenburg-Nilkheim
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RegierungsbezirkUnterfranken
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TypologieSchulen und Kinderbetreuung
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FertigstellungDezember 2022
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Auszeichnungsjahr2024
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Ursprungsbaujahr2018
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BauherrinBlindeninstitutsstiftung Würzburg
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ArchitekturGEORG • SCHEEL • WETZEL ARCHITEKTEN GMBH, BerlinTobias Scheel, Simon Wetzel
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Mitarbeit
- Lisa Herwagen (Projektleitung)
- Mengda Shi
- Tobias Benjamin Bosse
- Lisa Sander
- Friederike Pöhlmann
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Architektur
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LandschaftsarchitekturWamsler Rohloff Wirzmüller Freiraumarchitekten, RegensburgSusanne Wamsler, Bernd Rohloff, Rupert Wirzmüller
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MaßnahmeNeubau
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Besondere QualitätenBarrierefreiheit