Bayerische Architektenkammer
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Evangelische Jugendbildungsstätte Neukirchen
Lautertal
Zugang;
Foto:
Andreas Michel
Speisesaal;
Foto:
Andreas Michel
Leitsystem Flur;
Foto:
Julian Michel
taktiles Orientierungssystem;
Foto:
Julian Michel
Zugangssituation Speisesaal;
Foto:
Julian Michel
Saal 1;
Foto:
Andreas Michel
Holzbau;
Foto:
Andreas Michel
Foyer;
Foto:
Andreas Michel
BEISPIELHAFT
Evangelische Jugendbildungsstätte Neukirchen
Die Evangelische Jugendbildungsstätte Neukirchen wurde generalsaniert und erweitert. In Übereinstimmung zum völlig überarbeiteten, inhaltlich geschärften pädagogischen Profil der Einrichtung wurde der Fokus auf Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit und Regionalität gelegt. Hierbei fanden auch aktuelle Themen, die die jugendliche Generation besonders beschäftigen, Eingang: flächen- und ressourcenschonende Bauweise (Low-Tech), Energiegewinnung und -einsparung, Rückbesinnung auf regionale Stärken, Einfachheit in der Gestaltung. Die Umsetzung der Barrierefreiheit war in Anbetracht des Gebäudes und der Nutzergruppe sowohl eine Selbstverständlichkeit - und Bedingung für Fördermittel - als auch eine große Herausforderung, da die baulichen Gegebenheiten (weitreichender Erhalt der Substanz und Flächensparen) eine sehr genaue und durchdachte Planung durch alle Bauphasen und Gewerke hindurch verlangten.
Welchen besonderen Beitrag liefert das Projekt zur Barrierefreiheit
Die Barrierefreiheit wurde umgesetzt gemäß Richtlinien des Bayerischen Jugendrings. Die Anforderungen an die Sanierung wurden hierbei deutlich überschritten.
Angaben Öffentlich zugängliche Gebäude (DIN 18040-1)
Gebäudetypologie
Einrichtung der Kultur oder des Bildungswesens
Konzeption
Gesamtkonzept zur Barrierefreiheit
Das Gesamtkonzept wurde gemeinsam mit dem Bayerischen Jugendring sowie der Beratungsstelle der ByAK (Armin Kraus) entwickelt und umgesetzt.
Inklusives Nutzungs- und Betreiberkonzept
Das Nutzungs- und Betreiberkonzept ist vollständig auf Inklusion und Teilhabe ausgegelegt, sowohl in der Nutzung durch Jugendgruppen als auch in Betrieb und Verwaltung.
Maßnahmen
Weitere Maßnahmen, die die Barrierefreiheit des Projekts auszeichnen
Im Gebäude umgesetzte Inklusion und Teilhabe spiegeln sich auch im pädagogischen Konzept der Einrichtung.
Maßnahmen der Barrierefeiheit, die über die Anforderungen der BayBO hinausgehen
Kontrastierende Oberflächen, inklusives Leitsystem, Signaletik, taktiler Lageplan, Wege- und Raumbeschilderung.
...in Bereichen mit (nur) Arbeitsstätten (prophylaktisch/ vorgerüstet)
z.B. Rollstuhl-Lift in der Verwaltung.
Besondere Maßnahmen nach Abschnitt 4.7 DIN 18040 "Alarmierung, Evakuierung" u.a. für Menschen mit Sinneseinschränkungen
Kontrastierende Oberflächen, inklusives Leitsystem, Signaletik, taktiler Lageplan, Wege- und Raumbeschilderung.
Besondere Maßnahmen nach Abschnitt 4.7 DIN 18040 "Alarmierung, Evakuierung" u.a. für Menschen mit Sinneseinschränkungen
Blitzleuchten und Warnhupen etc., visuelle Kontraste (Flächen, Türen), sehr kurze Rettungswege durch Aufteilung des Gesamtgebäudes in Rettungsweg-Cluster.
Erschließung
Treppen (notwendige und nicht notwendige) nach Abschnitt 4.3.6 Treppen DIN 18040
Abschnitt 4.3.6 für alle Treppen umgesetzt.
Umsetzung der erforderlichen barrierefreien Stellplätze bezogen auf Lage, Auffindbarkeit und Integration im Haupterschliessungssystem
Barrierefreie Stellplätze sind an privilegierter, logisch einsehbarer Position angeordnet.
Angaben Wohngebäude (DIN 18040-2)
Angaben bei Vorhaben im Bestand/Denkmal
(nach DIN 18040-1 und 2)
(nach DIN 18040-1 und 2)
Innovative oder besonders gestaltete Lösungen
Taktile Systeme, innovative Produkte für schwellenlose Übergänge auf Terrassen vor rollstuhlgerechten Aufenthaltszimmern.
weitere Maßnahmen
Umfassende Barrierefreiheit (Mehr-Sinne-Prinzip), Schnittstelle mit der pädagogischen Konzeption der Einrichtung.
Angaben Verkehrs- und Freiräume (DIN 18040-3)
Nutzungsqualität durch Barrierefreiheit
Öffentliche Freiflächen und Plätze, barrierefreie Infrastruktur, barrierefreie Zugänglichkeit zu nahezu allen Nutzungsbereichen (Seminar- und Gruppenbereiche, Speisesaal, Raum der Stille, Pantry).
Weitere Maßnahmen
Allgemein kommunikationsfreundliche Bereiche im gesamten Gebäude und Areal.
Barrierefreie Freizeit-, Kultur und Erholungsangebote
Außenraum (Grillplatz, Wegesystem mit vielfältigen Ausblicken) ist barrierefrei erlebbar.
Standort
Am Hag 13
Lautertal
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OrtLautertal
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RegierungsbezirkOberfranken
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TypologieSchulen und Kinderbetreuung
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FertigstellungJuni 2023
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Auszeichnungsjahr2024
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Ursprungsbaujahr1975
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BauherrinEvang.-Luth. Kirche in Bayern , München
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Architektur
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Mitarbeit
- Marco Klüber
- Nadia Philip
- Bernhard Langer
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MaßnahmeBauen im Bestand
- Sanierung/ Umbau/ Revitalisierung
- Anbau/ Erweiterung
- Aufstockung
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Besondere Qualitäten
- Holzbau
- regionales Bauen