Bayerische Architektenkammer
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Genossenschaftliche Wohnanlage Freiham WA2 Mitte
München
Südfassade vom Freihamer Anger;
Foto:
Dominik Dittberner
Innenhof;
Foto:
Dominik Dittberner
Dachaufsicht mit Photovoltaikanlagen;
Foto:
FreiRaumArchitekten Wirzmüller
PV-Anlage, extensive Dachbegrünung;
Foto:
TS Scherner TGA Scherner
Verkleidung Lüftungsverzüge, Eigenleistg;
Foto:
FreiRaumArchitekten Wirzmüller
Frischwasserstation in allen Wohnungen;
Foto:
TS Scherner TGA Scherner
Dachterrasse;
Foto:
Roswitha Näbauer
Grundriss EG;
Foto:
Roswitha Näbauer
Hausgemeinschaft am Nachbarschaftstreff;
Foto:
Roswitha Näbauer
Spalier am Nachbarschaftstreff;
Foto:
Roswitha Näbauer
BEISPIELHAFT
Genossenschaftliche Wohnanlage Freiham WA2 Mitte
Das Bauvorhaben WA 2 Mitte erhält besondere Bedeutung durch seine Lage am Ende der zentralen Fuß- und Radweg-Achse Freihamer Anger. Im EG des "Torhauses" liegen quartiersoffene Nutzungen wie Nachbarschaftstreff, Paketstation und Coworking sowie Gemeinschaftseinrichtungen wie die Fahrradgarage und Waschsalon. Von dort aus sind alle Laubengänge barrierefrei erreichbar, auch die Fahrradgarage sowie die Tiefgarage mit Lagerräumen und der Dachgarten. Es entsteht eine kommunikationsfördernde Laubengangstruktur mit kurzen Wegen für die 61 geförderten Wohnungen der Genossenschaft.
Welchen besonderen Beitrag liefert das Projekt zur Energieeffizienz
Holzhybridbauweise mit 30 kg Holz/m² WF, KF, KfW-Effizienzhaus 40, PV-Anlage zur Stromversorgung aus erneuerbaren Energien, reduzierter Stellplatzschlüssel durch Mobilitätskonzept
Energiekonzept Gebäude
In Freiham ist der Anschluss an die Fernwärme bindend vorgeschrieben, diese ist ökologisch sehr hochwertig. Sie wird mit einem sehr niedrigen Temperaturniveau zur Verfügung gestellt, daher war es aus trinkwasserhygienischen Gründen nicht möglich, eine zentrale Warmwasserbereitung einzusetzen. Stattdessen wurden dezentrale Wohnungsstationen als energiesparendste Technik gewählt. Die Lüftung erfolgt als bedarfsgeführte Abluftanlage mit Nachströmung über die Fenster, im Westflügel mit Ventilator im Eingangsbereich zur Vermeidung von Ventilatoren im darüberliegenden Dachgarten. Die Lüftungsanlage ist bedarfsgeführt ohne Wärmerückgewinnung. Die Leitungsverzüge im Bereich der PV-Anlagen wurden für die Anordnung der PV-Felder optimiert bzw. teilweise mit Holzmöbeln für die Dachterrase überbaut. Die PV-Anlagen liegen großflächig auf den Dächern Nord und Süd und bieten Stromertrag aus erneuerbaren Energien. Die Holzhybridbauweise und die Fenster mit Dreifachverglasung sichern ein optimierte Hülle, eine Dichtheitsprüfung in Form eines Blower-Door-Tests wurde durchgeführt. Die Ausbildung von Wärmebrücken wurde im EnEV-Nachweis mit „benutzerdefiniert“ sehr hochwertig festgelegt.
Energieberatung durch
Greenline Energiedesign Eva-Maria Fladerer, Regensburg
Standard und Verfahren
eingehaltener Standard
EnEV 2016
Berechnungsverfahren
DIN 18599
Effizienzhausstufen
Effizienzhaus 40 (Neubau)
Angaben Wohngebäude
Kenndaten
H´T Soll-Wert nach EnEV/GEG
0,497 W/(m²K)
H´T Ist-Wert
0,26 W/(m²K)
H´T Unterschreitung
(Unterschreitung Ist-Wert zum Soll-Wert in %)
(Unterschreitung Ist-Wert zum Soll-Wert in %)
48 %
Qp Soll-Wert nach EnEV/GEG
64,99 kWh/(m²a)
Qp Ist-Wert
6,9 kWh/(m²a)
Qp Unterschreitung
(Unterschreitung Ist-Wert zum Soll-Wert in %)
(Unterschreitung Ist-Wert zum Soll-Wert in %)
89 %
Unterschreitung EnEV/GEG Anforderung um
(Unterschreitung Ist-Wert zum Soll-Wert in %)
(Unterschreitung Ist-Wert zum Soll-Wert in %)
48 %
U-Werte Bauteile gegen Außenluft
Dach
0,08 W/(m²K)
Außenwand
0,11 W/(m²K)
Fenster Uw
0,8 W/(m²K)
Wärmebrückenzuschlag
0,012 W/(m²K)
Endenergiebedarf
ist (berechnet)
61,58 kWh/m²a
Angaben Nichtwohngebäude
Allgemeine Angaben
Flächen
BGF (nach DIN 277)
7.480 m²
Beheizte Nettogrundrissfläche
(DIN 277)
(DIN 277)
5.033 m²
Beheiztes Volumen
(Systemgrenze EnEV)
(Systemgrenze EnEV)
17.090 m³
Hüllfläche (gesamt)
7.145 m²
Fensterfläche
1.161 m²
Bauweise
Holzhybridbauweise
Verwendung nachwachsender Rohstoffe
Fichtenholz, Holzfaserdämmplatten
Kompaktheit
Hüllfläche/ beheiztes Volumen
0,42 1/m
Hüllfläche / Nettogrundrissfläche
1,44
Energiekonzept Anlagentechnik
Energiekonzept Technik
Nah-Fernwärme, Verbundnetz München
Heizsystem
Fernwärme aus Geothermie
Lüftungssystem
bedarfsgeführte Abluftanlage
Einsatz regenerativer Energie
Photovoltaikanlage 435 m²
Solar
PV
35 kWp
Fernwärme
angesetzter Primärenergiefaktor fp
0,11
Ökologie
Einsatz regenerativer Energie
Photovoltaikanlage 435 m²
Standort
Otto-Meitinger-Straße 10
München
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OrtMünchen
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RegierungsbezirkMünchen
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TypologieWohnungsbau
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FertigstellungDezember 2022
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Auszeichnungsjahr2024
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BauherrinraumFAIR eG , Regensburg
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ArchitekturZwischenräume Architekten + Stadtplaner GmbH, MünchenRoswitha Näbauer, Lurildo Meneses
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Mitarbeit
- Natalija Usendic
- Srabony Paul
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LandschaftsarchitekturWamsler Rohloff Wirzmüller FreiRaumArchitekten, RegensburgRupert Wirzmüller, Susanne Wamsler, Bernd Rohloff, Annette Pilz
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MaßnahmeNeubau
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Besondere Qualitäten
- Holzbau
- genossenschaftliches Bauen mit Partizipation