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Sanierung & Einbau Diözesandepot Kirche St. Martin
Lagerlechfeld
Verkleinerter Kirchenraum St. Martin, Lagerlechfeld im neu geschaffenen Obergeschoss der sanierten und umgebauten Kirche;
Foto:
Célia Uhalde
Diözesandepot für sakrale Kunst, Erdgeschoss. Die Installationen sind Aufputz sichtbar ausgeführt. Der bestehende Natursteinboden wurde für den Einbau der Decke teilweise aus- und wieder eingebaut.;
Foto:
Célia Uhalde
Kirchenraum 1966. Die Idee des "Zelt Gottes auf Erden" . Unten die geschlossene Mauer, darüber die transparente Glasfassade und die Holzverkleidung. Man erkennt die ursprüngliche sakrale Ausstattung.;
Foto:
Archivmaterial Diözese
Innenraum mit Rotunde. Außen herum sind die Kreuzwegstationen eingelassen. Der Taufort findet sich im Zentrum, im Hintergrund die akustisch wirksamen Rahmen in der Pfosten-Riegel-Fassade bei Nacht.;
Foto:
Célia Uhalde
Der Kirchenbau von außen. Die Kubatur ist unverändert. Hinter der Glasfassade spürt man die neue Ebene mit dem Marien-Andachtsort an der Rotunde. Spiel der Transparenzen in der Fassade.;
Foto:
Célia Uhalde
Minimalinvasiver Eingriff: die Tragstruktur der neuen Decke wurde auf Mikropfählen in Stahlbeton realisiert, alle anderen Einbauten erfolgten in Brettsperrholz.;
Foto:
Stadtmüller.Burkhardt.Graf.Architekten
Der neue Saal liegt im ehemaligen Seitenschiff im Erdgeschoss und orientiert sich zum Garten. Er kann mit seinen Nebenräumen auch extern unabhängig genutzt werden.;
Foto:
Célia Uhalde
Aufgang zum neuen Kirchenraum. Der Blick wird nach oben zum Licht gelenkt, im Hintergrund die gestaltete Retabel vor der Glasfassade.;
Foto:
Célia Uhalde
Grundrisse Erdgeschoss und neues Obergeschoss | rot: neue Einbauten;
Foto:
Stadtmüller.Burkhardt.Graf.Architekten
Längs- und Querschnitt mit Darstellung der neuen Einbauten (rot). Man erkennt das Konzept der horizonalen Teilung am Schnittpunkt des steilen Satteldachs;
Foto:
Stadtmüller.Burkhardt.Graf.Architekten
Sanierung & Einbau Diözesandepot Kirche St. Martin
Die Pfarrkirche St. Martin in Lagerlechfeld (1967) wurde innovativ saniert und umgebaut, indem der (zu) große Kirchenraum horizontal geteilt wurde: im Erdgeschoss entsteht ein Depot für sakrale Kunst und ein Pfarrsaal mit Nebenräumen, im Obergeschoss ein lichtdurchfluteter Gottesdienstraum für 150 Menschen; als zentrales Element verbindet ein zylindrischer Einbau mit Treppe + Aufzug EG u. OG. Nachhaltigkeit und der Gedanke des Teilens prägen Materialität, Raumgestaltung, liturgische Ausstattung.
Konstruktion, Materialität, Kosten, Freianlagen
Einbau einer bauteilaktivierten StB.-Decke auf Stützen unabhängig v. Bestand, monolithisch betoniert als fertige Oberfläche im Kirchenraum, Einsatz aufs Wesentliche reduzierter Materialien (Beton, weiße Flächen, Holz, Messing, Stein, Stahl). Wiederverwendete, nach Konzept des Künstlers C. Hörl umgestaltete Kalksteinblöcke ergeben die sakrale Ausstattung. Projektkosten 4.2 Mio. Euro brutto.
Standort
Jahnstraße 1
Lagerlechfeld
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Longlist
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KategorieKategorie 3: 1945 - 1990
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OrtLagerlechfeld
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RegierungsbezirkSchwaben
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TypologieSakrale Bauten
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FertigstellungDezember 2022
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Auszeichnungsjahr2025
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Ursprungsbaujahr1967
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BauherrinKatholische Filialkirchenstiftung St. Martin , Klosterlechfeld
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ArchitekturStadtmüller.Burkhardt.Graf.Architekten GbR, KaufbeurenChristian Stadtmüller, Wendelin Burkhardt, Michael Graf
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Mitarbeit
- Christian Hörl
- Jonas Hahn
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MaßnahmeBauen im Bestand
- Umnutzung/ Nutzungserweiterung/ Mehrfachnutzung
- Sanierung/ Umbau/ Revitalisierung
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Besondere QualitätenKunst am Bau