Praxisseminar EnEV 2014/2016

Seminar

Nummer:

19321

Datum:

Mittwoch, 16.10.2019
09.30 - 17.00 Uhr

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Gebühr:

220,00 €
Ermäßigte Gebühr für Kammermitglieder / Studierende / Absolventen:
150,00 €

Dozent/in:

Dipl.-Ing. (FH) Rainer Dirk, Architekt, ö. b. u. v. Sachverständiger für Wärmeschutz im Wohnungsbau, Regensburg

Ansprechpartner/in:

Helga Rafaila, 089/139880-43,

Termin liegt in der Vergangenheit

 

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Sachverständige AVEn (Verordnung zur Ausführung energiewirtschaftlicher Vorschriften, früher: ZVEnEV) und an Nachweisersteller nach EnEV mit Grundkenntnissen.

Zielsetzung

Die Teilnehmer werden in die Lage versetzt, EnEV-Nachweise kritisch zu beurteilen und lernen Nachweise auf Basis der Neuerungen aufzustellen. An einem konkreten Beispiel eines Wohngebäudes werden die Rechenwege vorgestellt.

Inhalt

Die Umsetzung von energetischen Anforderungen an neue Gebäude ist wichtig und beispielgebend für moderne und zeitgemäße Architektur. Um Gebäude bei sich stetig verknappenden fossilen Ressourcen wirtschaftlich betreiben zu können, müssen die Qualitätsanforderungen an den Energiebedarf genau definiert werden. Dies leistet das Gebäude Energie Gesetz (GEG). Dieses Gesetz vereinigt das Energieeinspargesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV), und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) unter einem Dach.

Die materiellen Anforderungen orientieren sich an der EnEV 13/16. Bei neu zu errichtenden Gebäuden soll der Niedrigstenergiegebäude Standard (¿nearly zero-energy building¿) schrittweise erreicht werden. Ab 2021 soll dies verbindlich für alle neuen Gebäude werden. Als Orientierung dient der Effizienzstandard 55 der in den Anforderungen der KfW beschrieben ist. Für neue Nichtwohngebäude der öffentlichen Hand gilt diese Bedingung bereits seit 01.01 2019.

Die Rechenverfahren für den öffentlich-rechtlichen Nachweis sind für Wohngebäude die DIN 4108 bzw. DIN 4701 oder die DIN V 18599, für Nichtwohngebäude ausschließlich die DIN V 18599.

Bereits heute können sogenannte Plus-Energiegebäude verwirklicht werden.

Themen

Anforderungen an Wohn- und Nichtwohngebäude | Referenzgebäudeverfahren | Öffentlich-rechtliche Nachweisführung | Plus-Energiegebäude

Hinweis

Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen begrenzt.
Die Veranstaltung wird für die Eintragung bzw. Verlängerung der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes angerechnet. Weitere Informationen sowie die Anzahl der anerkannten Unterrichtseinheiten finden Sie
hier.