Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Architektinnen und Architekten, Stadtplanerinnen und Stadtplaner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in öffentlichen Verwaltungen sowie an sonstige an der Planung und am Bau Beteiligte, die sich über Grundlagen und die praktische Anwendung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans informieren wollen oder müssen.
Zielsetzung
Ziel der Veranstaltung ist es, die Grundlagen für die praktische Anwendung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans zu schaffen und die rechtlichen Rahmenbedingungen praxisnah zu erläutern.
Inhalt
Viele Gemeinden greifen gerne und manche sogar vorrangig auf das Instrument des vorhabenbezogenen Bebauungsplans zurück. Nach wie vor gibt es hier in der praktischen Anwendung aber große Unsicherheiten und Vorbehalte. Das Seminar soll die Grundstrukturen in rechtlicher Hinsicht aufzeigen. Die drei wesentlichen Elemente vorhabenbezogener Bebauungsplan (1), Vorhaben- und Erschließungsplan (2) und Durchführungsvertrag (3) werden in ihren Inhalten und Zusammenhängen erläutert. Dabei werden die Unterschiede zwischen dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan und dem Angebotsbebauungsplan herausgearbeitet. Die Vorbehalte der Vorhabenträger gegenüber dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan bestehen meist in einer zu engen Bindung und einer zu frühzeitigen Festlegung in Planungsinhalten. Das Seminar gibt Hinweise, wie auch der vorhabenbezogene Bebauungsplan ausreichende Flexibilität in der praktischen Anwendung bieten kann.
Themen
Rechtliche Grundstruktur des vorhabenbezogenen Bebauungsplans | Vorhaben- und Erschließungsplan | Durchführungsvertrag | Unterschiede zwischen vorhabenbezogenen Bebauungsplan und Angebotsbebauungsplan | Flexibilität in der praktischen Anwendung