Spielplatzbau - Der IQ-Wert des Spielens

Seminar/Workshop

Nummer:

26435

Datum:

Donnerstag/Freitag, 19./20.11.2026, 1. Tag 9.30 -17.30
2. Tag 9.00 -17 Uhr

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Dozent/in:

Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Ertel, Landschaftsarchitekt, Henfenfeld
Dipl.-Soz.päd. (FH) Michaela Hillebrand, Nürnberg

Ansprechpartner/in:

Florian Rohwetter, 089/139880-75, rohwetter@byak.de

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Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an alle Fachpersonen, die mit der Planung, Gestaltung, Bau oder Unterhalt von Spielplätzen betraut sind - insbesondere aus Kommunen und Landschaftsarchitektur.

Zielsetzung

Das Seminar vermittelt fundierte Grundlagen und praxisnahe Werkzeuge für die Planung und Umsetzung qualitätvoller, inklusiver Spielplätze im öffentlichen Raum. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Spielräume entstehen können, die für alle Kinder nutzbar sind, ohne dabei an gestalterischer oder spielpädagogischer Qualität zu verlieren. Theoretischen Grundlagen werden anhand konkreter Planungsbeispiele erläutert, diskutiert und im Rahmen von Workshops weiterentwickelt.

Inhalt

Ein guter Spielplatz zeichnet sich aus durch hohen Spielwert in Kombination mit vielfältigen Bewegungs-, Sinnes- und Erfahrungsanreizen, die kreatives, selbstbestimmtes und soziales Spiel ermöglichen. Dabei gilt als Prinzip: Nicht alles für alle, sondern für alle etwas. Inklusion wird nicht als Sonderlösung verstanden, sondern als selbstverständlicher Bestandteil eines jeden Spielraums.

Das Seminar zeigt auf, wie Spielräume so geplant werden können, dass sie Angebote für unterschiedliche Altersgruppen, Fähigkeiten und Bedürfnisse bereithalten und gleichzeitig eine hohe gestalterische und funktionale Qualität aufweisen. Es gibt somit einen umfassenden Überblick über die Grundlagen zeitgemäßer Spielraumplanung.

Ausgangspunkt ist die Kinderbeteiligung als zentrales Planungsinstrument: Sie definiert die Bedürfnisse, Wünsche und Nutzungsschwerpunkte und bildet den Planungsrahmen für einen gelungenen Spielplatz. Darauf aufbauend werden die Themen Spielwert und Inklusion vertieft betrachtet. Der Leitsatz "Ich kann nur mit dem spielen, was ich erreichen und finden kann" macht deutlich, dass Erreichbarkeit und Zugänglichkeit grundlegende Voraussetzungen für selbstbestimmtes Spiel sind. Aus den Bausteinen zu Inklusion und Qualität werden zentrale Kriterien guter Spielplatzplanung abgeleitet.

Themen

Was macht einen guten Spielplatz aus, wie kann hoher Spielwert entstehen? | Wie können kreatives, selbstbestimmtes und inklusives Spiel ermöglicht werden? | Wie lassen sich unterschiedliche Altersgruppen sowie motorische, soziale und kognitive Fähigkeiten berücksichtigen? | Was bedeutet inklusiv nutzbar in der Praxis? | Wie können Sinnes-, Bewegungs-, Natur- und soziale Erfahrungen qualitativ bewertet und gestaltet werden?

Hinweis

Die Teilnehmeranzahl ist auf 24 Personen begrenzt.

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