Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an Planende aller Fachrichtungen, Studierende und Interessierte aus Praxis und Lehre.
Zielsetzung
Die Veranstaltung gibt praxisnahe Einblicke zum Einsatz Künstlicher Intelligenz im Entwurfsprozess. Zugleich wird diskutiert, wie sich Rollen, Kompetenzen und das Berufsbild im Spannungsfeld von Digitalisierung, Entwurfskultur und Recht weiterentwickeln. Ziel ist dabei den bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit KI zu fördern.
Inhalt
Wie verändert KI den Entwurfsprozess und welche Rolle bleibt den Planenden? Während generative KI in kürzester Zeit zahlreiche Varianten erzeugt, verschiebt sich der Entwurf vom Entwickeln einzelner Ideen hin zur gezielten Auswahl, Bewertung und Weiterentwicklung. Entwerfen heißt mehr denn je: vergleichen, verwerfen, entscheiden.
Der 8. BIM Salon der Bayerischen Architektenkammer nimmt diese Entwicklung zum Anlass, über neue Entwurfskompetenzen im Zeitalter der KI zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Werkzeuge den Entwurfsprozess erweitern und warum gestalterische Verantwortung dabei unverzichtbar bleibt.
Mauritz Lüps, Architekt und Stadtplaner sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Entwerfen und Konstruieren der TUM, gibt Einblick in seine Arbeit an der Schnittstelle von Praxis und Lehre. Anhand konkreter Projekte zeigt er, wie KI heute bereits eingesetzt wird: bild- und textbasiert, iterativ und vergleichend. KI wird dabei nicht als Ersatz verstanden, sondern als Werkzeug, das neue Denk- und Entscheidungsräume eröffnet und eine kuratierende Rolle der Architektinnen und Architekten stärkt.
Ergänzt wird diese Perspektive durch Leopold Beer, Rechtsreferendar und Doktorand im Bereich KI-, Datenschutz- und Plattformrecht. Er kommentiert den KI-basierten Entwurfsprozess aus rechtlicher Sicht und ordnet zentrale Fragen zu Verantwortung und Einsatzbedingungen ein.
Themen
Entwerfen mit KI | Urheberrecht | Digitale Planung | Verantwortung | Architekturpraxis und Lehre