Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an alle Auftraggebenden, Wettbewerbsteilnehmende aller Fachdisziplinen, Teilnehmende von Preisgerichten sowie Verfahrensbetreuende. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.
Zielsetzung
Ziel der Veranstaltung ist es, die aktuelle Wettbewerbssituation in Deutschland zu analysieren und zu diskutieren sowie gemeinsam Impulse für eine zukunftsfähige Wettbewerbsentwicklung zu entwickeln
Inhalt
Das deutsche Wettbewerbswesen befindet sich seit Jahren in einem spürbaren Wandel. Die Zahl der ausgelobten Verfahren geht bundesweit dramatisch zurück, während zugleich auf Seiten der Auftraggebenden wie auch der Teilnehmenden die Unzufriedenheit wächst: Auslobende beklagen steigende Kosten sowie Verfahrensdauer, Planungsbüros hingegen die Teilnahmehürden und den hohen Aufwand. Jungen Büros fehlt die Chancengleichheit, Preisgerichte kämpfen mit fachlich wie methodisch steigenden Anforderungen und Verfahrensbetreuer ringen mit der Aufgabe, komplexer werdende Wettbewerbe rechtssicher abzuwickeln.
Themen wie Klimawandel, Digitalisierung oder die Beteiligung der Öffentlichkeit erfordern zudem angepasste Rahmenbedingungen. Vor diesem Hintergrund gilt es, im Dialog Verfahrenslösungen zu entwickeln, die die Anforderungen aller Beteiligten integrieren und das Wettbewerbswesen konsequent neu denken. Zentral ist dabei ein Perspektivwechsel: Impulsvorträge und anschließende Austauschformate vermitteln Einblicke in die Sichtweisen des Gegenübers und fördern das Verständnis für unterschiedliche Bedarfe. Ziel muss es sein, flexiblere, faire und effizientere Verfahren zu etablieren, die Qualität sichern und dem Architekturwettbewerb eine Zukunft geben.
Themen
Architekturwettbewerb | faire und rechtssichere Vergabe | Vergütung | Leistungsspektrum