Preis Bauen im Bestand / Staatspreis

Preis Bauen im Bestand 2017 / Staatspreis Bauen im Bestand 2017
Richard-Wagner-Museum, Bayreuth, Staab Architekten, Berlin
Richard-Wagner-Museum, Bayreuth, Staab Architekten, Berlin, Foto: Markus Ebener

Preis Bauen im Bestand 2017 / Staatspreis Bauen im Bestand 2017

Richard-Wagner-Museum, Bayreuth, Staab Architekten, Berlin

Foto: Markus Ebener
Preis Bauen im Bestand 2017 / Staatspreis Bauen im Bestand 2017
Richard-Wagner-Museum, Bayreuth, Staab Architekten, Berlin
Preis Bauen im Bestand 2017
Neugestaltung Verwaltungsgebäude am Bavariaring, München; Andreas Ferstl in Muck Petzet & Partner Architekten, München
Neugestaltung Verwaltungsgebäude am Bavariaring, München; Andreas Ferstl in Muck Petzet & Partner Architekten, München, Foto: MPA

Preis Bauen im Bestand 2017

Neugestaltung Verwaltungsgebäude am Bavariaring, München; Andreas Ferstl in Muck Petzet & Partner Architekten, München

Foto: MPA
Preis Bauen im Bestand 2017
Neugestaltung Verwaltungsgebäude am Bavariaring, München; Andreas Ferstl in Muck Petzet & Partner Architekten, München
Preis Bauen im Bestand 2017
Intarsien in Stein, Markt Falkenberg, Brückner & Brückner Architekten, Tirschenreuth
Intarsien in Stein, Markt Falkenberg, Brückner & Brückner Architekten, Tirschenreuth, Foto: André Mühling

Preis Bauen im Bestand 2017

Intarsien in Stein, Markt Falkenberg, Brückner & Brückner Architekten, Tirschenreuth

Foto: André Mühling
Preis Bauen im Bestand 2017
Intarsien in Stein, Markt Falkenberg, Brückner & Brückner Architekten, Tirschenreuth
Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 1, Ursprungsgebäude vor 1900
Neues Schloss Ingolstadt, Guggenbichler & Netzer Architekten, München
Neues Schloss Ingolstadt, Guggenbichler & Netzer Architekten, München, Foto: Gerd Schmidbauer

Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 1, Ursprungsgebäude vor 1900

Neues Schloss Ingolstadt, Guggenbichler & Netzer Architekten, München

Foto: Gerd Schmidbauer
Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 1, Ursprungsgebäude vor 1900
Neues Schloss Ingolstadt, Guggenbichler & Netzer Architekten, München
Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 1, Ursprungsgebäude vor 1900
Königlicher Bahnhof Feldafing - Umbau zum Rathaus, Sunder-Plassmann Architekten & Stadtplaner, Greifenberg
Königlicher Bahnhof Feldafing - Umbau zum Rathaus, Sunder-Plassmann Architekten & Stadtplaner, Greifenberg, Foto: Michael Heinrich

Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 1, Ursprungsgebäude vor 1900

Königlicher Bahnhof Feldafing - Umbau zum Rathaus, Sunder-Plassmann Architekten & Stadtplaner, Greifenberg

Foto: Michael Heinrich
Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 1, Ursprungsgebäude vor 1900
Königlicher Bahnhof Feldafing - Umbau zum Rathaus, Sunder-Plassmann Architekten & Stadtplaner, Greifenberg
Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 1, Ursprungsgebäude vor 1900
Veranstaltungsräume in der ehemaligen Staatsdomäne, Sonnefeld, KUG Architekten, München mit Reinhold Huth Burgkunstadt und Jochen Köber Landschaftsarchitekten, Stuttgart
Veranstaltungsräume in der ehemaligen Staatsdomäne, Sonnefeld, KUG Architekten, München mit Reinhold Huth Burgkunstadt und Jochen Köber Landschaftsarchitekten, Stuttgart, Foto: Sascha Kletzsch

Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 1, Ursprungsgebäude vor 1900

Veranstaltungsräume in der ehemaligen Staatsdomäne, Sonnefeld, KUG Architekten, München mit Reinhold Huth Burgkunstadt und Jochen Köber Landschaftsarchitekten, Stuttgart

Foto: Sascha Kletzsch
Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 1, Ursprungsgebäude vor 1900
Veranstaltungsräume in der ehemaligen Staatsdomäne, Sonnefeld, KUG Architekten, München mit Reinhold Huth Burgkunstadt und Jochen Köber Landschaftsarchitekten, Stuttgart
Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 1, Ursprungsgebäude vor 1900
Alt und Neu im Dienstleistungszentrum Iphofen, Architekturbüro Jäcklein, Volkach und Böhm & Kuhn, Iphofen
Alt und Neu im Dienstleistungszentrum Iphofen, Architekturbüro Jäcklein, Volkach und Böhm & Kuhn, Iphofen, Foto: Gerhard Hagen

Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 1, Ursprungsgebäude vor 1900

Alt und Neu im Dienstleistungszentrum Iphofen, Architekturbüro Jäcklein, Volkach und Böhm & Kuhn, Iphofen

Foto: Gerhard Hagen
Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 1, Ursprungsgebäude vor 1900
Alt und Neu im Dienstleistungszentrum Iphofen, Architekturbüro Jäcklein, Volkach und Böhm & Kuhn, Iphofen
Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 2, Ursprungsgebäude zwischen 1900 und 1945
Ramersdorf Mitte – Familien zurück in die Stadt, bogevischs büro, Architekten & Stadtplaner, München mit Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitekten & Stadtplaner, Freising
Ramersdorf Mitte – Familien zurück in die Stadt, bogevischs büro, Architekten & Stadtplaner, München mit Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitekten & Stadtplaner, Freising, Foto: Julia Knop

Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 2, Ursprungsgebäude zwischen 1900 und 1945

Ramersdorf Mitte – Familien zurück in die Stadt, bogevischs büro, Architekten & Stadtplaner, München mit Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitekten & Stadtplaner, Freising

Foto: Julia Knop
Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 2, Ursprungsgebäude zwischen 1900 und 1945
Ramersdorf Mitte – Familien zurück in die Stadt, bogevischs büro, Architekten & Stadtplaner, München mit Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitekten & Stadtplaner, Freising
Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 2, Ursprungsgebäude zwischen 1900 und 1945
Autobahnmeisterei von Paul Bonatz weitergebaut, Nürnberg-Fischbach, Bernhard Landbrecht, Architekt & Stadtplaner, München mit 2-BS-Architektengesellschaft mbH, Nürnberg
Autobahnmeisterei von Paul Bonatz weitergebaut, Nürnberg-Fischbach, Bernhard Landbrecht, Architekt & Stadtplaner, München mit 2-BS-Architektengesellschaft mbH, Nürnberg, Foto: Tim Gräßel

Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 2, Ursprungsgebäude zwischen 1900 und 1945

Autobahnmeisterei von Paul Bonatz weitergebaut, Nürnberg-Fischbach, Bernhard Landbrecht, Architekt & Stadtplaner, München mit 2-BS-Architektengesellschaft mbH, Nürnberg

Foto: Tim Gräßel
Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 2, Ursprungsgebäude zwischen 1900 und 1945
Autobahnmeisterei von Paul Bonatz weitergebaut, Nürnberg-Fischbach, Bernhard Landbrecht, Architekt & Stadtplaner, München mit 2-BS-Architektengesellschaft mbH, Nürnberg
Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Ursprungsgebäude zwischen 1900 und 1945
Effizienzhaus Plus im Altbau, Neu-Ulm, 05 Architekten, Frankfurt/M mit Georg Linder, Architekt, Günzburg
Effizienzhaus Plus im Altbau, Neu-Ulm, 05 Architekten, Frankfurt/M mit Georg Linder, Architekt, Günzburg, Foto: Eibe Sönnecken

Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Ursprungsgebäude zwischen 1900 und 1945

Effizienzhaus Plus im Altbau, Neu-Ulm, 05 Architekten, Frankfurt/M mit Georg Linder, Architekt, Günzburg

Foto: Eibe Sönnecken
Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Ursprungsgebäude zwischen 1900 und 1945
Effizienzhaus Plus im Altbau, Neu-Ulm, 05 Architekten, Frankfurt/M mit Georg Linder, Architekt, Günzburg
Anerkennung Preis Bauen im Bestand, Kategorie 3, Ursprungsgebäude zwischen 1945 und 1985
Umbau und Sanierung Institutsgebäude 0505 TUM, HildundK Architekten, München mit Keller Damm Kollegen,Landschaftsarchitekten & Stadtplaner, München
Umbau und Sanierung Institutsgebäude 0505 TUM, HildundK Architekten, München mit Keller Damm Kollegen,Landschaftsarchitekten & Stadtplaner, München, Foto: Michael Heinrich

Anerkennung Preis Bauen im Bestand, Kategorie 3, Ursprungsgebäude zwischen 1945 und 1985

Umbau und Sanierung Institutsgebäude 0505 TUM, HildundK Architekten, München mit Keller Damm Kollegen,Landschaftsarchitekten & Stadtplaner, München

Foto: Michael Heinrich
Anerkennung Preis Bauen im Bestand, Kategorie 3, Ursprungsgebäude zwischen 1945 und 1985
Umbau und Sanierung Institutsgebäude 0505 TUM, HildundK Architekten, München mit Keller Damm Kollegen,Landschaftsarchitekten & Stadtplaner, München
Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 3, Ursprungsgebäude zwischen 1945 und 1985
Klein-Amerika, München-Obergiesing, Thomas Pscherer Architekt, München
Klein-Amerika, München-Obergiesing, Thomas Pscherer Architekt, München, Foto: Thomas Pscherer

Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 3, Ursprungsgebäude zwischen 1945 und 1985

Klein-Amerika, München-Obergiesing, Thomas Pscherer Architekt, München

Foto: Thomas Pscherer
Anerkennung Preis Bauen im Bestand 2017, Kategorie 3, Ursprungsgebäude zwischen 1945 und 1985
Klein-Amerika, München-Obergiesing, Thomas Pscherer Architekt, München

Preisträger und Anerkennungen 2017

Die Bayerische Architektenkammer und das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zeichneten bei der Preisverleihung am 20. Juni 2017 in der Allerheiligen-Hofkirche zum ersten Mal Werke und deren Urheber aus, die mit zukunftsweisenden architektonischen Konzepten sowohl die Geschichte des Bestands wie auch deren "graue Energie" in besonderem Maße berücksichtigen und sich damit um einen vorbildlichen Umgang mit bestehender Bausubstanz verdient gemacht haben.

"Etwa 80% des Bauinvestitionsvolumens fließen derzeit in den Gebäudebestand. Sanierungen, Erweiterungen und Modernisierungen sind die aktuellen planerischen, gesellschaftlichen und kulturellen Aufgaben", erläuterte Christine Degenhart, Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer, anlässlich der Preisverleihung.

Die Preise "Bauen im Bestand" wurden in drei Kategorien verliehen. Diese sind mit jeweils 10.000 € dotiert. In die Kategorie 1 fallen Gebäude, die ursprünglich vor 1900 errichtet wurden, Kategorie 2 berücksichtigt Gebäude, die zwischen 1900 und 1945 entstanden sind, und Kategorie 3 solche, die aus den Jahren 1945 bis 1985 stammen. Alle Gebäude wurden in den letzten fünf Jahren saniert bzw. umgebaut. Die Gebäude können unter Denkmalschutz stehen, müssen es aber nicht.

Preisträger Kategorie 1: 

Der Preis "Bauen im Bestand" in der Kategorie 1 geht an das Richard Wagner Museum Bayreuth, Bauherr: Stadt Bayreuth, Architektur: Staab Architekten GmbH, vertreten durch die Geschäftsführer Volker Staab, Alfred Nieuwenhuisen, Per Pedersen, Hanns Ziegler, Berlin, in Zusammenarbeit mit der HG Merz GmbH, Stuttgart, und der Levin Mosigny Gesellschaft von Landschaftsarchitekten, Berlin. 

Bei der Preisverleihung begründete die Laudatorin Prof. Dr. Uta Hassler das Votum der Jury für das Richard Wagner Museum u.a. wie folgt: "Bemerkenswert ist dieses Projekt auf Grund der stimmigen Behandlung in allen Maßstabsebenen. Nicht nur allein der virtuose Umgang mit den Volumina, die es erlaubt haben, den historischen Bestand wieder frei zu stellen, sondern auch die zurückhaltende Eleganz des Neubaus zeugen von großem architektonisch planerischen, kulturellen und technischen Geschick."

Das Projekt wurde zusätzlich mit dem "Staatspreis Bauen im Bestand" der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet.

Vier Anerkennungen Kategorie 1:

Die Jury sprach zudem je eine Anerkennung für vier weitere Projekte aus:

  • Neues Schloss Ingolstadt (Bauherr: Freistaat Bayern, Staatliches Bauamt Ingolstadt; Architektur: Guggenbichler Netzer Architekten GmbH, München),
  • Königlicher Bahnhof Feldafing - Umbau zum Rathaus (Bauherr: Gemeinde Feldafing, Architektur: Sunder-Plassmann Architekten + Stadtplaner, Greifenberg),
  • Veranstaltungsräume in der ehemaligen Staatsdomäne (Bauherr: Gemeinde Sonnefeld, Architektur: KUG Architekten Carolin Kodisch, Odile Ullrich-Heigl, Harald Gasmann, München, in Zusammenarbeit mit dem Architekten Reinhold Huth, Burgkunstadt und dem Landschaftsarchitekten Jochen Köber, Stuttgart) 
  • Alt und Neu im Dienstleistungszentrum Iphofen (Bauherr: Stadt Iphofen, Architektur: Architektur Büro Jäcklein, Volkach und Architekturbüro Böhm + Kuhn, Iphofen).  

Preisträger Kategorie 2:

Mit dem Preis "Bauen im Bestand" in der Kategorie 2 wird das Projekt "Intarsien in Stein - Burg Falkenberg" ausgezeichnet, Bauherr: Markt Falkenberg; Architektur: Brückner + Brückner Architekten GmbH, vertreten durch die Geschäftsführer Christian Brückner und Peter Brückner, Tirschenreuth.

Der Laudator Friedrich Geiger begründete die Entscheidung der Jury u.a. wie folgt: "Der sensible Umgang mit der teilweise über tausendjährigen Substanz, die selbstverständliche Überführung in eine aktuelle adäquate Nutzung und der angemessene Transfer in eine zeitgemäße Architektursprache, verdienen besondere Erwähnung. Die Burg, die nun von über zwei Seiten erschlossen werden kann, barrierefrei über eine Rampe und einen Aufzug vom Dorf, oder alternativ über die alte Zugbrücke, verliert damit den Charakter eines unzugänglichen Bollwerks und wird ganz selbstverständlich nutzbares, sichtbares Zentrum des Ortes."

Drei Anerkennungen Kategorie 2:

Je eine gleichwertige Anerkennung in der Kategorie 2 ging an die drei Projekte:

  • Ramersdorf Mitte – Familien zurück in die Stadt (Bauherr: GEWOFAG Wohnen GmbH, München, Architektur: Bogevischs Büro Architekten + Stadtplaner GmbH, München, in Zusammenarbeit mit Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitekten und Stadtplaner mbB, Freising),
  • Autobahnmeisterei von Paul Bonatz weitergebaut, Nürnberg-Fischbach (Bauherr: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Autobahndirektion Nordbayern, Architektur: Bernhard Landbrecht, Architekt und Stadtplaner, in Zusammenarbeit mit der 2-BS-Architektengesellschaft mbH, Nürnberg) sowie an das
  • Effizienzhaus Plus im Altbau, Neu-Ulm (Bauherr: NUWOG Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Neu-Ulm; Architektur: 05 Architekten Joachim Raab, Jan-Henrik Hafke, Ruben Lang, Frankfurt/ Main, in Zusammenarbeit mit dem Architekten Georg Linder, Günzburg).

Preisträger Kategorie 3: 

Der Preis "Bauen im Bestand" in der Kategorie 3 wird verliehen für die Neugestaltung Verwaltungsgebäude am Bavariaring, München, Bauherr: Verband Baugewerblicher Unternehmer Bayerns e.V., München; Architektur: Andreas Ferstl in Muck Petzet und Partner Architekten, vertreten durch den verantwortlichen Partner Architekt Andreas Ferstl, in Zusammenarbeit mit der Linsmeyer Projekte GmbH, München. 

Laudator Oliver Heiss erläuterte die Entscheidung der Jury anlässlich der Preisverleihung u.a. wie folgt: "Das Projekt zeigt auf bemerkenswerte Weise, wie ein subtiler Umgang mit vorhandenen Qualitäten einer Bestandsimmobilie großmaßstäblich zu einer stärkeren Verbindung mit dem Quartier und gleichzeitig kleinmaßstäblich zu einer dem Typus angemessenen und aktuellen Anforderungen genügenden Nutzung führen kann."

Zwei Anerkennungen Kategorie 3:

Die Jury sprach zudem je eine Anerkennung aus:

  • Umbau und Sanierung Institutsgebäude 0505 TUM (Bauherr: Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt München 2; Architektur: Hild und K Architekten, München, in Zusammenarbeit mit Keller Damm Kollegen Landschaftsarchitekten Stadtplaner GmbH, München)
  • „Klein-Amerika“, München-Obergiesing (Bauherren: Jutta und Oliver Klein; Architektur: Thomas Pscherer, Architekt, München)

Hintergrund zum Preis:

Der Preis "Bauen im Bestand" wird in 2017 zum ersten Mal verliehen. Er zielt darauf ab, Vorhaben ins Blickfeld zu rücken, die besonders positiv auffallen, weil sie innovativ sind und gleichzeitig historischen Hintergrund, Traditionsbewusstsein und Moderne verbinden. Unabhängig von der Größe der Projekte soll das Qualitätsniveau von gelungener Architektur und damit Baukultur in Bayern sichtbar gemacht werden. 

Der Preis ist bundesweit einmalig. Die hohe Resonanz von 250 Einreichungen von Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern belegt, dass dieser auf fruchtbaren Boden fällt. In einem mehrstufigen Verfahren wurden von der Jury zunächst 74 Projekte aus den Einreichungen ausgewählt. 18 dieser Projekte wurden in die engere Auswahl für Preise und Anerkennungen genommen und im Mai 2017 von der Jury bereist. 

Die Preisträger-Projekte sind künftig an der im Rahmen der Preisverleihung übergebenen Plakette mit der Aufschrift "Preis Bauen im Bestand" öffentlich zu erkennen.

Jury

Die Auswahl erfolgte durch eine hochkarätig besetzte Jury, die das baukulturelle Geschehen in Bayern besonders beobachtet. Ihr gehörten an:

  • die Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer, Christine Degenhart,
  • die 1. Vizepräsidentin der Bayerischen Architektenkammer, Marion Resch-Heckel,
  • der Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, Prof. Mathias Pfeil,
  • der Leiter der Abteilung Kunst und Kultur des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, MinDir. Toni Schmid,
  • als Mitglied des Bayerischen Landesdenkmalrates und Vorsitzender der Jury Ulrich Karl Pfannschmidt,
  • als Mitglied des Bayerischen Landesbaukunstausschusses Prof. Uta Hassler,
  • der Leiter der Abteilung Hochbau der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr, MinDir. Friedrich Geiger,
  • als Vertreter der Lehre Prof. Dr. Manfred Schuller, Lehrstuhl für Baugeschichte, Historische Bauforschung und Denkmalpflege der TU München,
  • der Architekturjournalist Alfred Dürr, Süddeutsche Zeitung, als Vertreter der Medien sowie
  • als Architekt aus dem Bereich des Bauens im Bestand Armando Ruinelli.

Preisverleihung Preis Bauen im Bestand am 20. Juni 2017 in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz, München

Grußworte der Präsidentin Christine Degenhart, Foto: Tobias Hase

Grußworte der Präsidentin Christine Degenhart

Foto: Tobias Hase
Verleihung des Staatspreises Bauen im Bestand 2017 an Staab Architekten durch Herrn Staatsminister Dr. Spaenle und Christine Degenhart

Verleihung des Staatspreises Bauen im Bestand 2017 an Staab Architekten durch Herrn Staatsminister Dr. Spaenle und Christine Degenhart

Foto: Tobias Hase
Laudatio des Staatspreises durch Herrn Staatsminister Dr. Spaenle, Foto Tobias Hase

Laudatio des Staatspreises durch Herrn Staatsminister Dr. Spaenle

Foto: Tobias Hase
Verleihung des Preises Bauen im Bestand, Kategorie 1 an Staab Architekten durch Präsidentin Degenhart und Vizepräsidentin Resch-Heckel

Verleihung des Preises Bauen im Bestand, Kategorie 1 an Staab Architekten durch Präsidentin Degenhart und Vizepräsidentin Resch-Heckel

Foto: Tobias Hase
Verleihung des Preises Bauen im Bestand, Kategorie 2 an Brückner & Brückner Architekten und den Bauherrnvertreter Bürgermeister Bauer durch die Präsidentin Degenhart und den Laudator MDirig Friedrich Geiger

Verleihung des Preises Bauen im Bestand, Kategorie 2 an Brückner & Brückner Architekten und den Bauherrnvertreter Bürgermeister Bauer durch die Präsidentin Degenhart und den Laudator MDirig Friedrich Geiger

Foto: Tobias Hase
Verleihung des Preises Bauen im Bestand, Kategorie 3 an Andreas Ferstl und den Bauherrenvertreter Andreas Demharter, Hauptgeschäftsführer des Landesverbands Bayerischer Bauinnungen durch die Präsidentin Christine Degenhart und den Laudator Oliver Heiss

Verleihung des Preises Bauen im Bestand, Kategorie 3 an Andreas Ferstl und den Bauherrenvertreter Andreas Demharter, Hauptgeschäftsführer des Landesverbands Bayerischer Bauinnungen durch die Präsidentin Christine Degenhart und den Laudator Oliver Heiss

Die Jury (v.l.): Prof. Uta Hassler, MDirig Friedrich Geiger, Vizepräsidentin Marion Resch-Heckel, Prof. Manfred Schuller, Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil, Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, Ulrich Karl Pfannschmidt (Vorsitz), Präsidentin Christine Degenhart, Alfred Dürr

Die Jury (v.l.): Prof. Uta Hassler, MDirig Friedrich Geiger, Vizepräs. Marion Resch-Heckel, Prof. Manfred Schuller, Prof. Mathias Pfeil, Dr. Ludwig Spaenle, Ulrich Karl Pfannschmidt (Vorsitz), Präsidentin Christine Degenhart, Alfred Dürr

Ziel des Preises

Der Bayerischen Architektenkammer ist es ebenso wie der Bayerischen Staatsregierung ein hohes Anliegen, die Bedeutung baukulturellen Erbes zu stärken sowie baukulturelle Leistungen zu fördern und zu würdigen. Daher verleiht die gesetzliche Interessenvertretung aller Architekten, Innenarchitekten und Landschaftsarchitekten sowie Stadtplaner des Landes im zweijährigen Turnus den Preis an Planer und Bauherren in jeder Kategorie. Einzelne Werke oder besonders herausragende Leistungen können zusätzlich mit einem „Staatspreis Bauen im Bestand“ der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet werden.

Der Preis ist eine der wesentlichen Säulen der bayerischen Architekturpolitik. Mit ihm werden Werke ausgezeichnet, die einen außerordentlichen Beitrag zur Baukultur leisten, indem sie Denkmäler oder besonders erhaltenswerte Bausubstanz unter Berücksichtigung ihrer Geschichte mit architektonischen Mitteln in die Zukunft führen.

Mit diesem Preis zeichnet die Bayerische Architektenkammer Werke mit zukunftsweisenden architektonischen Konzepten aus, die sowohl die Geschichte des Bestands als auch dessen „graue Energie“ in besonderem Maße berücksichtigen. Das Verfahren steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Herrn Dr. Ludwig Spaenle, MdL.

Vorschlagsrecht / Einreichungsmodus

Vorschlagsberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen.

  • Es können lediglich Werke vorgeschlagen werden, die sich im Bundesland Bayern befinden.
  • Die Vorschläge sind über die Geschäftsstelle der Bayerischen Architektenkammer einzureichen.
  • Die Einreichungen werden von einer unabhängigen Jury beurteilt. Die Jury ist in ihrer Entscheidung frei.

Dotierung der Preise

Es wird in den drei Kategorien jeweils ein Preis à € 10.000.- verliehen. Zusätzlich werden Anerkennungen ausgesprochen und veröffentlicht. Der Staatspreis ist nicht dotiert. Die Preise werden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung durch die Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer oder die/den Vorsitzende/n der Jury den Urhebern der Umbauplanung sowie den Bauherren zu gleichen Teilen verliehen. Der Staatspreis wird durch einen Vertreter der Bayerischen Staatsregierung verliehen.

Haftung, Eigentumsregelung, Rechtsweg

Sofern von den Vorschlagsberechtigten zusätzlich zur digitalen Abgabe Unterlagen (ergänzende Publikationen etc.) eingereicht werden, wird für Beschädigungen und/oder Verlust dieser Unterlagen keine Haftung übernommen. Die Unterlagen können nicht zurückgesandt werden. Sofern Unterlagen eingereicht werden, steht der Bayerischen Architektenkammer damit zu, diese Unterlagen für den vorgesehenen Zweck zu nutzen, zu veröffentlichen und zu publizieren, ohne dass hierdurch Rechte Dritter berührt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Betreuung des Verfahrens

Die Betreuung des Verfahrens obliegt der

Bayerischen Architektenkammer
Waisenhausstraße 4
80637 München

Inhaltliche Fragen richten Sie bitte an die

Akademie für Fort- und Weiterbildung
Oliver Heiss, Architekt, Stadtplaner
T 089 /139880 – 35
E-Mail: heiss(@)byak.de

Technische Fragen richten Sie bitte an das

Referat Vergabe und Wettbewerb
Oliver Voitl, Architekt, Stadtplaner
T 089 /139880 – 24
E-Mail: voitl(@)byak.de

Das Bestätigungs-pdf, das Sie nach dem Absenden bitte ausdrucken und unterzeichnen, senden Sie bitte
per Fax an: 089/13 98 80 – 33
oder eingescannt per E-Mail an: voitl@remove-this.byak.de