Kommunale Planarten und Planungsinstrumente

Städte entwickeln sich in Deutschland nicht regellos. Sie sind eine Folge gesellschaftlicher Entwicklungen und damit das Ergebnis einer Abwägung von öffentlichen und privaten Belangen, die dem Planungsgrundsatz einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung folgt. Politik und Verwaltung, Verbände und Parteien, Bürger und private Unternehmer nehmen Einfluss auf die Gestaltung der Städte.

Raum­pla­nungs­ebe­nen und ihre Instru­mente

Raumplanungsebenen und ihre Instrumente
Die Raum­pla­nung/räum­li­che Pla­nung in Deutsch­land ist in vier (räum­li­che) Pla­nungs- bzw. Ver­wal­tungs­ebe­nen auf­ge­teilt, wobei die kom­mu­nale Ebene die unterste dar­stellt (Bund, Land, Region, Gemeinde).

For­melle Pla­nung

Formelle Planung
For­melle Pla­nun­gen sind die kom­mu­na­len Bau­leit­pläne, die zwei­stu­fig ange­legt sind: der behör­den­ver­bind­li­che vor­be­rei­tende Flä­chen­nut­zungs­plan und die für alle ver­bind­li­chen Bebau­ungs­pläne. Grund­lage ist das BauGB (§1 Abs. 2 BauGB).

Infor­melle Pla­nung

Informelle Planung
Dane­ben gibt es viel­fäl­tige infor­melle Pla­nun­gen, die zur Ergän­zung oder als Vor­be­rei­tung von for­mel­len Pla­nun­gen dienen können, aber auch beson­ders für Ent­wick­lungs­pla­nun­gen und deren spe­zi­elle Hand­lungs­fel­der einer Kom­mune geeig­net sind.